Texte japanischer Deutschschüler

Nakanojo Biennale


Am 5. Oktober bin ich nach Nakanojo im Gunma-ken gefahren. Dort hat eine Ausstellung - Nakanojo Biennale - stattgefunden. Die ganze Stadt war das Ausstellungsgelände. In der Natur, den alten Häusern, alten Lagerhäusern, und den nicht mehr benutzten Schulgebäuden wurden verschiedene Werke ausgestellt. Fast alle Werke waren moderne Kunst. Ich habe Interesse an moderner Kunst, deshalb konnte ich mich viel vergnügen.

Nakanojo Bienale

Das gleiche Projekt wurde schon im Niigata-ken verwirklicht. Das heißt "Echigo-Tsumaari Triennale". Es hat ein großes Ausmaß, deswegen braucht man einige Tage, um alle Werke zu sehen. Das Ausstellungsgelände erstreckt sich nämlich über mehrere Zonen.

Nakanojo Bienale

Die Gemeinsamkeit von diesen zwei Ausstellungen ist, auf dem Land stattzufinden. Die Landschaft auf dem Land ist schon eine Kunst. Und die Gestalten von den alten Gebäuden in der Landschaft sprechen uns irgendwie an. Die Werke werden harmonisch innen und außen hinein gestellt. Diese Situation hat einen großen Effekt auf die Besucher.

Nakanojo Bienale

Es gibt eine berühmte Triennale in Yokohama. Aber sie wird von Mal zu Mal langweiliger. Letztes Mal gab es nichts Besonderes zu sehen. Die Aussteller haben ausgesehen, als ob sie sich über moderne Kunst irren. Sie waren nahezu alle Chinesen und andere Asiaten. Sie haben eine kurze Geschichte von moderner Kunst und sind noch auf dem Weg, glaube ich. Moderne Kunst muss in einem, der das Werk sieht, ,,eine Welle" erzeugen. Das kann man nicht mit auffälligen Werken. Es ist langweilig, eine Absicht direkt auszudrücken. Es ist umso unsinniger, dass man nur Form ohne Herz macht. Ich hoffe, dass die Yokohama Triennale von nun an nicht nur zum Schulfest wird.

Nakanojo Bienale

Natürlich sind nicht alle Werke in Nakanojo und Tsumaari gut, aber ich glaube, es gibt den Unterschied in der Kraft des Produzenten. Ich freue mich auf das nächste Mal.

25. Oktober 2007, Judith Yumi Toyoshima