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ARBEITEN DER GRUPPE IN DEN NIEDERLANDEN

- Oktober 2001 bis Januar 2002 --



Erste Vorstellungsmail aus den Niederlanden

Vorschläge für die Umfrage über Deutschland

Die von der niederländischen Gruppe ausgewählten 5 Fragen der Japaner

Antworten auf die Umfrage in den Niederlanden

Thesen über die Umfrageergebnisse

Abschlussbericht zur Umfrage

Diskussion über die Teilnahme am Krieg im Afghanistan (im Internet-Forum)

Kriterien zur Analyse der Zeitschriften

Erste Auswertung der japanischen Zeitschriften

Kommentare der Niederländer zur Zeitschriftenanalyse in Japan (im Internet-Forum)

Klischees über Japan in den Niederlanden

Kommentare zu den Klischees über die Niederlande in Japan (im Internet-Forum)

Tagebücher und Berichte über den Alltag in den Niederlanden

Auswertung des Projekts im WS 01/02

Diskussion zu Projektthemen im Internet-Forum

Diskussion zu persönlichen Themen im Internet-Forum



Unsere Partnergruppe in Utrecht/Niederlande

Unsere Partnergruppe in Utrecht/Niederlande

Lisanne und Ivo - Leiter der Gruppe



Erste Vorstellungsmail aus den Niederlanden

Hier zur ersten Vorstellungsmail aus Japan...
Hallo,

ich heiße Wim van Boxtel und ich bin 18 Jahre alt. Ich wohne in Schelluinen, ein kleines Dörfchen in Süd-Holland. Ein typisch holländisches Dorf, mit Mühle, Bauern und viel Wasser. Ich studiere Deutsch in Utrecht an der Uni, und das gefällt mir sehr! In Holland ist es eigentlich ganz normal wenn man Deutsch studiert, es ist ja unseres Nachbarland! Ich frage mich aber, warum ein Japaner Deutsch studiert. Ich bin wirklich sehr neugierig danach. Hobbys habe ich eigentlich nicht, ich mag lesen aber ich hasse Sport! Kennst du die Werke von Goethe? Ich finde sie wirklich Klasse!

Grüße, Wim van Boxtel

Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen! (Goethe)



Hallo,

ich heiße Linda, ich bin ein 18-jähriges Mädchen und komme aus Nieuwegein. Das liegt in der Nähe von Utrecht und das liegt in der Mitten des Landes. Ich spiele seit neun Jahren Klavier und seit einem Monat spiele ich auch noch Geige. Ich habe schon an vielen Wettbewerben teilgenommen. Ich studiere Deutsch in Utrecht. Ich habe Deutsch gewählt, weil ich Sprachen liebe und Deutsch meine Lieblingssprache ist. Es gibt hier wenige Leute die Deutsch studieren. Ich bin neugierig, wie das in Japan ist.

Grüße, Linda



Liebe Leser,

mein Name ist Margit, ich bin ein 19-jähriges Mädchen und ich komme aus Apeldoorn. Jetzt wohne ich aber in Utrecht, weil ich in Utrecht studiere (Deutsch natürlich). Am Samstag habe ich einen Job im Krankenhaus. Ich bin Putzfrau... Das ist wirklich nicht so langweilig, wie es vielleicht scheint, denn es ist sehr schön mit Patienten zu reden! Ich liebe Musik, ich spiele Geige und Oboe. Ich treibe auch gerne Sport. Ich spiele Squash und ich liebe Mountainbiking. Ich fahre oft in die Schweiz und dort fahre ich immer auf meinen Mountainbike oder ich fahre Ski. Was ich später mit Deutsch will, weiss ich noch nicht. Ich liebe die Sprachen und vielleicht werde ich noch eine andere Sprache studieren. Ich freue mich schon auf deine Email!

Tschüss! Margit



Hallo Leute!

Wie geht's euch? Ich werde mich mal vorstellen. Ich bin Joanne van Ekeris, ein 18-jähriges Mädchen. Ich studiere jetzt Deutsche Sprache und Kultur an der Universität von Utrecht und ich freue mich auf die Kommunikation. Es wird toll sein, Leuten aus einer anderen Kultur zu 'begegnen'. Ich weiß nicht viel über das Leben in Japan und bin sehr neugierig.

Vielleicht wollt ihr etwas von mir wissen. Ich liebe Musik, ich spiele Querflöte und ich singe. Ich lese gerne und bin sehr sportlich, ich spiele nämlich Basketball. Oh, und noch etwas....ich liebe Filme!

Ich bin sehr interessiert an eurer Meinung über das Geschehen in der USA. Wie denkt ihr darüber? Was sind eure Interessen und wie denkt ihr über Holland?

Also, ich denke, daß ich jetzt genug gesagt und gefragt habe. Es ist sehr schwer etwas zu sagen, was nicht so steif klingt. Es sieht aus wie eine Präsentation für das Fernsehen. (haha)

Vielleicht bis später!

Herzliche Grüße,
Joanne



Liebe Studenten,

ich schreibe dieses Mail, um mich dir vorzustellen. Ich bin Inge Bosselaar. Ich studiere Deutsch an die Universität von Utrecht. Ich bin achtzehn Jahre alt und wohne in einem Zimmer. Ich wohne da zusammen mit einer Freundin. Sie studiert in Amsterdam. Ich habe mit einem Studium Deutsch angefangen, weil die deutsche Sprache mir Spass macht. Die englische Sprache macht mir auch Spass und die fransösische Sprache auch, aber man kann nicht drei Sprachen studieren. Am Wochenende fahre ich mit dem Zug zu meinen Eltern. Sonntags gehe ich in die Kirche und montags fahre ich wieder nach Utrecht.

Meine Hobbies sind Lesen, Schwimmen und Musik machen. Ich spiele Blockflöte und ein bisschen Gitarre. Auf die Universität lesen wir viel Literatur. Macht ihr das auch an eurer Uni? Ich bin neugierig darauf, was ihr in eurem Studium macht.

Ich grüße euch,

Inge Bosselaar



Hallo Leute

Wie geht es euch? Mir geht es gut.
Ich bin Dianne Budding, ich bin 19 Jahre alt und ich wohne in Veenendaal. Veenendaal liegt ca. 30 km von Utrecht entfernt in Holland. Ich fahre immer eine halbe Stunde mit dem Zug und wenn isch dann in Utrecht bin, muss ich noch eine Viertel Stunde laufen.
Ich habe einen Bruder und eine Schwester. Mein Bruder studiert in Utrecht und meine Schwester geht noch auf die Realschule.
Ich wollte anfangs Französisch studieren, aber als ich einmal in die Universität gegangen bin, wusste ich, dass Deutsch nicht die Sprache war, mit der ich später etwas machen will. Ein halbes Jahr später bin ich wieder in die Universität gegangen und seit diesem Moment weiss ich, dass ich Deutsch studieren will. In der Zukunft will ich so etwas wie Übersetzungen machen.

Tschüs Dianne.



Hallo Leute,
wie geht es euch? Mir geht es gut.
Mein Name ist Elisa Candido und ich bin 19 Jahre alt. Ich wohnen in 's Hertogenbosch. Das ist eine Stadt im Sueden von Holland. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht. Und dieses Jahr habe ich mit meinem Deutsch-Studium angefangen. Am Anfang habe ich noch gezweifelt zwischen Deutsch und Italienisch, aber ich habe doch Deutsch gewaehlt. Also, ich wohne noch bei meinen Eltern und fahre jeden Tag mit dem Zug in die Schule. Ich habe auch eine Schwester.

Tschüs Elisa

Vorschläge für die Umfrage über Deutschland
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Hier zu den Vorschläge für die Umfrage über Deutschland in Japan...

1. Welches sind deiner/ihrer Meinung nach die drei wichtigsten Merkmale der Deutschen?

2. Glaubst du/Glauben Sie, dass Deutschland ein schönes/gutes Land ist, um dort Urlaub zu machen? Warum, warum nicht?

3. "Die Deutschen sind kriegerisch gesonnen." Stimmt das deiner/ihrer Meinung nach?

4. Was ist deiner/ihrer Meinung nach die deutsche Nationalspeise?

5. Welches ist deiner/ihrer Meinung nach die größte/wichtigste Erfindung eines Deutschen?

6. Wer ist deiner Meinung nach der bedeutendste deutsche Dichter?

7. Wie ist dein/ihr Deutschlandbild?/Was denkst du/denken Sie über Deutschland?

8. Was ist deine/ihre Meinung über die a) innenpolitische und b) außenpolitische Situation Deutschlands?

9. Bei welchen der untenstehenden Länder handelt es sich um deutsche Bundesländer?

a) Berlin
b) Graubünden
c) Liechtenstein
d) Thüringen
e) Elsaß-Lothringen
f) Bremen
g) Mecklenburg-Vorpommern
h) Nord-Burgund
i) Niedersachsen
j) Friesland

10. Was feiert man am 3. Oktober in Deutschland?


Die von der niederländischen Gruppe ausgewählten 5 Fragen der Japaner
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Die von der japanischen Gruppe ausgewählten 5 Fragen der Niederländer...

1. Wie heißt die Hauptstadt von Deutschland?

5. Wie klingt für dich die deutsche Sprache?

6. Was denkst du darüber, dass deutsche Soldaten wieder ins Ausland geschickt werden, um dort am Krieg teilzunehmen?

7. Welches Land hältst du für den Erzrivalen Deutschlands?

8. Welche Bereiche in Deutschland hältst du für besonders fortschrittlich? Bitte ankreuzen!
a) Umweltschutz
b) Automobilproduktion
c) Soziale Sicherheit
d) Biotechnologie
e) Hochtechnologie
f) Landwirtschaft

Antworten auf die Umfrage in den Niederlanden
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Antworten auf die Umfrage in Japan...
Antworten von etwa 70 niederländischen Befragten:

Frage 1: Welche sind die drei wichtigsten Merkmale der Deutschen?

Bier (23)
Genau (23)
Arrogant (15)
Bratwurst (13)
Dick (12)
Große/schöne Autos (12)
Freundlich (8)
Harte Arbeiter (8)
Kleidung (6)
Nationalistisch (6)
Zuverlässig (6)
Asozial (5)
Chauvinismus (5)
Dominant (5)
Eigensinnig (5)
Fleißig (5)
Formell (5)
Gastfreundlich (5)
Gemütlich (5)
Graben auf dem Strand (5)
Mangel an Humor (5)
Diszipliniert (4)
Fußball (4)
Autoritär (3)
Deutliche Anwesenheit (3)
Distanziert (3)
Frech (3)
Unsympathisch (3)
Willenstärke (3)
Wohlhabend (3)
Besitzergreifend (2)
Direkt (2)
Doof (2)
Einheit (2)
Entgegenkommend (2)
Feierfreundlich (2)
Fröhlich (2)
Geradlinig (2)
Glückspilze (2)
Großanleger (2)
Gute Esser (2)
Hilfsbereit (2)
Hinterlistig (2)
Hoher Lebensstandard (2)
Konservativ (2)
Nicht leicht aufgebend (2)
Obrigkeitshörig (2)
Sachlich (2)
Sportlich (2)
Tunnel (2)
Wilde Esser (2)
(Zu) wohlerzogen (2)

Frage 2: Glaubst du/Glauben Sie, dass Deutschland ein schönes/gutes Land ist, um dort Urlaub zu machen? Warum, warum nicht?

Keine Meinung: 7
Ja, schöne und vielseitige Natur: 56
Ja, gutes Essen/Trinken: 15
Ja, gesellige/gemütliche Leute: 7
Ja, schöne Kultur: 7
Ja, gute kulturellen Einrichtungen: 4
Ja, alles gut organisiert: 3
Ja, schöne Städte: 3
Ja, Vergnügungspark: 2
Ja, keine Probleme mit der Sprache: 2
Ja, Schlagermusik: 1
Ja, Klima: 1
Ja, gutes Fischwasser: 1
Ja, gute Preis-/Qualitätsverhältnisse: 1

Nein, viel Verschmutzung: 2
Nein, Leute sind nicht nett: 1
Nein, Spanien ist schöner: 1
Nein, Wetter ist unsicher: 1

Frage 3: Wurst, V2, Auto, Relativitätstheorie...

Frage 4: Bei welchen der untenstehenden Länder handelt es sich um deutsche Bundesländer?

Berlin: 20x
Graubünden: 5x
Liechtenstein: 6x
Thüringen: 42x
Elsaß-Lotharingen: 21x
Bremen: 18x
Mecklenburg-Vorpommern: 41x
Nord-Borgund: 5x
Niedersachsen: 56x
Friesland: 19x

Frage 5: Was feiert man am 3. Oktober in Deutschland?

a) Oktoberfest 25
b) Tag der deutschen Einheit 44
1 hat nichts angekreutz

Frage 6: Welches ist deiner/Ihrer Meinung nach die größte Erfindung eines Deutschen?

Auto: 20 (28.9%)
Autobahn: 11 (15.9%)
Buchdruckkunst: 8 (11.6%)
Einstein und Relativitätstheorie: 6 (8.7%)
Medikamente: 4 (5.8%)
Benzinmotor: 3 (4.3%)
Kernindustrie: 2 (2.9%)
V2: 2 (2.9%)
V1: 1 (1.4%)
Diesellokomotief: 1
Infrastruktur: 1
Lederstiefel: 1
Mattheus Passion: 1
Das Loch, in dem man sitzen kann: 1
Röntgenapparat: 1
Gründlichkeit: 1
Bier: 1
Vernichtungskampfen: 1
U-boot: 1
Moped: 1
Tunnels boren: 1

Insgesamt: 69

Frage 7: Wie klingt für dich die deutsche Sprache?

Hart 13
Schön 11
Erkennbar 9
Ist das Niederländisch ähnlich 6

Frage 8: Was denkst du darüber, dass deutsche Soldaten wieder ins Ausland geschickt werden, um dort am Krieg teilzunehmen?

Gut 62
Nicht gut 5
Zweifel 3

Positiv
Niederländer, und der Rest geht auch
Müssen sich wohl gut verhalten
hat nichts mit dem 2. Weltkrieg zu tun
eigenes Kind weg ist schwierig
EU oder NAVO
Verarbeitung der Vergangenheit
andere Länder helfen auch

Negativ
Eigenes Land verteidigen, sich nicht einmischen
Prinzipiell gegen Gewalt

Frage 9: Welches Land hälst du für den Erzrivalen Deutschlands?

Keine 17
Frankreich 15
Engeland 8
Holland 8
Rusland 6
België 1
Israël 1
Jugoslavië 1
Japan 1
VS 1
Arabische Staaten 1

Frage 10: Welche Bereiche in D. hälst du für besonders fortschrittlich? Bitte ankreuzen!

Umweltschutz 8
Automobilproduktion 44
Soziale Sicherheit 2
Biotechnologie 4
Hochtechnologie 15
Landwirtschaft 1

Thesen über die Umfrageergebnisse
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Thesen über die Umfrageergebnisse in Japan...

1) Die meisten Niederländer basieren ihre Meinung über die Deutschen noch immer auf den Zweiten Weltkrieg. Man sieht sich noch immer als Opfer! Die Japaner haben das selbstverständlich nicht und basieren sich mehr auf heute. Und wie immer: viele Klichees!

2) Die Japaner sind unser Meinung nach ein bisschen neidisch auf die deutsche Industrie. Sie schätzen das deutsche Auto und die deutsche Hochtechnologie nämlich nicht, obwohl das deutsche Auto das Beste auf der Welt ist!

3) Die Japaner wissen wahrscheinlich viel über die europäische Geschichte, denn sie sehen Frankreich als Deutschlands Erzrivale. Das hat mit drei Weltkriegen zu tun, und meiner Meinung nach wissen die Japaner das also auch.

4) Die Japaner haben wahrscheinlich noch nicht viel Deutsch gehört, denn sie haben merkwürdige Ideen über die deutsche Sprache.

5) Die Japaner sind sehr positiv über Deutschland und die Deutschen, im Gegensatz zu den Niederländern.

6) Die Japaner wissen nicht viel über Deutschland und die Deutschen; denn die Antworten waren schon oberflächlich; sie wissen offenbar fast nichts über die heutige deutsche Beschäftigung.

7) Im Vergleich zu den Niederländern schätzen/meinen Japaner, dass Deutschland mehrere Länder als Erzrivale hat.

8) Die meisten der Japaner finden es keine gute Idee, dass deutsche Soldaten in den Krieg geschickt werden. Sie sehen nicht, dass Deutschland zur EU gehört und dass die EU-Länder schließlich entschieden haben, in den Krieg zu ziehen.



Abschlußbericht zur Umfrage
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Abschlußbericht zur Umfrage in Japan...

Abschlußbericht zur Umfrage von den Utrechter Studenten

Die Frage, wie die Umfrage in den Niederlanden gegangen ist, kann man kurz beantworten: gut. Wir haben den Auftrag der Umfrage systematisch durchlaufen. Zunächst haben wir die Fragen von sowohl den Japaner als unsere ins Niederländisch übersetzt. Die übersetzten Fragen haben wir dann so auf einem Blatt eingeteilt, dass es auch noch Platz zum ausfüllen gab. Dieses Blatt haben wir weiter für jeden Student zehn Mal ausgedruckt. Nachher haben wir an den darauffolgenden Tagen die Blätter verteilt. Die meisten von uns haben die Umfrage an ihrer Familie und an ihren Freunden gegeben. Es gab dabei am meisten viele Unterschiede in Alter, Stand und Beruf.
Die nächste Woche, als wir alle Umfrage wieder bekommen hatten, haben wir mit der ganzen Gruppe die Ergebnisse aufgenommen und registriert. Es gab viele unterschiedliche Antworten, aber trotzdem haben wir es geschafft eine Regelmäßigkeit in den Antworten zu finden.


Frage 1: Welches sind deiner/Ihrer Meinung nach die 3 wichtigsten Merkmale der Deutschen?

Im Allgemeinen unterscheiden die Antworten der Japaner und der Niederländer sich sehr von einander. Die Niederländer sind überwiegend negativ und die Japaner sind meistens positiv. Sehr interessant!
Warum es diesem Unterschied gibt, ist nicht oder schwer zu sagen. Leute in Deutschland und in Holland versuchen diese negative Haltung zu erklären, aber sie schaffen es auch nicht. Für uns ist es also schwer zu sagen, warum wir die Deutschen so negativ gegenüber sind. Aber auch wir haben es versucht.

Ein Grund für diesen Unterschied ist vielleicht, dass die Niederländer immer noch der Krieg im Kopf haben. Es gab immer einem Wettbewerb zwischen Deutschland und Holland, und dem Wettbewerb gibt es immer noch.
Ein anderer Grund für diese verschiedene Antworten ist vielleicht auch, dass die Japaner eigentlich nicht so viel von Deutschland und die deutsche Sprache wissen. Sie haben einen ganz anderen Kultur als Deutschland und sehen vielleicht auch nichts von Deutschland. Wir sind aber die Nachbarn und überall sehen wir die Deutsche Kultur. Zum Beispiel auf dem Fernsehen

Es gibt aber auch einige Ähnlichkeiten. Viele betrachten Deutschen als Bierliebhaber. Und das kann dann auch nicht anders als richtig sein!


Frage 2: Glaubst du / Glauben Sie, dass Deutschland ein schönes / gutes ist, um dort Urlaub zu machen? Warum, warum nicht?

Die meiste niederländische Informanten finden Deutschland einem schönes Land, um dort Urlaub zu machen. Viele Antworten haben etwas mit der Kultur, den Menschen oder der Natur zu tun, wie zum Beispiel: schöne und vielseitige Natur, schöne Kultur, gesellige/gemuetliche Leute, gutes Essen/Trinken, schöne Städte, usw.
Es gab nur fünf Leute, die nicht gern nach Deutschland gehen. Weil das Wetter unsicher ist, die Leute nicht nett sind, es viel Verschmutzung gibt oder Spanien schöner ist.
Auch bei den japanischen Informanten finden die meisten Deutschland ein schönes Land. Wir sehen dass sie, wie bei den niederländischen Informanten, die Antworten besonders etwas mit der Natur oder der Kultur zu tun haben. Sie sagen auch, dass es ein sicheres Land ist.
Aber es gibt auch viele Antworten, die man nicht erwartet, und wovon es mich nicht klar ist, warum es ein Grund ist nach Deutschland zu gehen. zum Beispiel : Autobahn, Fussball, Neuer Deutscher Film.
Es gibt auch nicht soviel japanische Informanten, die nicht gern nach Deutschland gehen. Weil Frankfurt langweilig war, deutsche Leute Fremde nicht akzeptieren oder Neo-Nazis sind.
Ich denke, dass es klar ist, dass niederländische und japanische Menschen besonders gucken nach der Kultur und der Natur von einem Land wo sie Urlaub machen. Weiter gucken sie nach sehr verschiedenen Sachen. Auch bekommt klar, dass die meiste Leute Deutschland ein schönes/ gutes Land finden um dort Urlaub zu machen.


Frage 3: Wie heißt die Hauptstadt von Deutschland?

In die Niederlande und in Japan hatten die meisten geantwort, dass Berlin die Hauptstadt von Deutschland ist. Wenige Leuten dachten Bonn war die Hauptstadt. Das ist natürlich die Hauptstadt gewesen von der BRD. Das man es weiss ist weil man es in die Schule gelernt hat und weil in der Nachrichten gesprochen wird über "Berlin, Hauptstadt von Deutschland".


Frage 4: Bei welchen der untenstehenden Länder handelt es sich um deutsche Bundesländer?

Diese Frage hat man in Japan ein bischen geändert, so es ist nicht sehr gut zu vergleichen. Man kann sehen, dass viele Leute Fehler gemacht haben, sowol in der Niederlände als in Japan.


Frage 5: Was feiert man am 3. Oktober in Deutschland?

Die Japaner wissen fast nicht, dass der 3. Oktober der Tag der deutschen Einheit ist. Die Niederländer wissen es besser, aber auch nicht genau.
Ich denke, dass das kommt, weil Deutschland in der Nähe von Holland liegt und Japan nicht.


Frage 6: Welches ist deiner/Ihrer Meinung nach die größte Erfindung eines Deutschen?

Das erste, das gleich auffiel, war daß 17 Japaner keine Antwort auf diese Frage hatten und daß alle Niederländer schon eine Antwort hatten.

Die meisten Niederländer finden das Auto und die Autobahnen die wichtigste Erfindung der Deutschen. Die Japaner reden aber kaum darüber. Es gibt heutzutage auch tatsächlich viele gute Autos und Deutschland ist heutzutage nicht mehr der wichtigsten Autoproduzent. Volkswagen und vor allem der Käfer haben die Welt doch dreißig Jahre lang beherrscht, aber das haben die Japaner vergessen oder wollen sie vielleicht auch gar nicht wissen.

Außerdem sieht man bei dieser Frage auch wieder Wurst und Bier, das ist nicht überraschend.

Letztens fanden die Japaner und die Niederländer auch die Buchdruckkunst eine wichtige Erfindung der Deutschen. Das überrascht mich schon, weil wir Niederländer doch eher sagen, daß Laurens Janszoon Coster die Buchdruckkunst erfunden hat.


Frage 7: Wie klingt für dich die deutsche Sprache?

Was auffällt, ist daß Japaner und Holländer irgendwie gleich über die deutsche Sprache denken. Sie empfinden sie als hart, unangenehm und agressiv. Was ein wenig fremd ist, ist daß die Japaner finden, daß die Deutsche aus dem Hals sprechen. Das ist gar nicht der Fall. Es sind die Holländer, die aus dem Hals sprechen. Die Deutsche sprechen eher vorne im Mund. Vielleicht hören die Japaner nicht so oft Deutsch wie wir, und können sie es daher nicht so gut beurteilen, auch weil Deutsch und Japanisch so unterschiedlich sind. Da ähneln sich Deutsch und Holländisch schon viel mehr.
Für die Japaner klingt Deutsch gar nicht so verständlich wie für die Holländer. Manche Holländer empfinden Deutsch auch als schön, so sehen das die Japaner nicht. Vielleicht ist das weil Holländisch und Deutsch zur selben Sprachgruppe gehören.


Frage 8: "Was denkst du darüber, dass deutsche Soldaten wieder ins Ausland geschickt werden, um dort am Krieg teilzunehmen?"

Nicht nur die Frage ist sehr interessant, sondern auch die Ergebnisse. Wohlgemerkt 62 Personen, das ist 88,57% der Befragten, haben keine Probleme damit, wenn deutsche Soldaten ins Ausland geschickt werden. Sie unterstützten das mit diesen Gründen:

  • Es hat nichts mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun
  • Sie sollen mitgehen, weil Deutschland Mitglied der NATO ist
  • Es kommt die Verarbeitung der Vergangenheit zugute
  • Andere Länder helfen auch


  • Manche Leuten haben doch nachdrücklich gesagt, dass die Deutsche sich gut verhalten müssen und sich nicht gewähren lassen dürfen.

    Die Personen, die es keine gute Idee finden, sind prinzipiell gegen Gewalt. Sie meinen, dass man nur sein eigenes Land verteidigen soll. Man soll sich nicht einmischen.

    Für den Zweifel sind keine Gründe gegeben.



    Frage 9: Welches Land hälst du für den Erzrivalen Deutschlands?

    Die meisten Japaner finden Frankreich den Erzrival Deutschlands. Auch Niederländer finden das, aber mehrere Holländer sagen, dass Deutschland keinen Erzrival hat.
    Vielleicht kennen die Niederländer die Geschichte Deutschlands besser. Die Niederländer sollen meiner Meinung nach etwas mehr von z.B. dem Krieg von 1870/1871 zwischen Frankreich und Deutschland wissen, als die Japaner.


    Frage 10: "Welche Bereiche in Deutschland halten sie fuer besonders fortschrittlich?"

    Eine kurze Betrachtung der niederländischen Antworten, verfasst von Joan van Ee.

    Es war keine Überraschung, dass die von uns unterfragten Mitländer die "Automobilproduktion" (52 Mal geantwortet) und "Hochtechnologie" (18 Mal) Deutschlands "fuer besonders fortschrittlich" gehalten haben, besonders nicht wenn wir uns noch einmal die Resultaten der ersten Frage anschauen - die große Autos der Deutschen wurden zwölf Mal genannt als einer ihrer wichtigsten Merkmalen... Es geht dabei wahrscheinlich darum, dass Autos und High Tech schon viel länger den Bundesländer gehören als dem Grünen Punkt, das nur sehr spärlich Publizität bekommt in den Niederlanden - vielleicht auch weil wir schon, wie unsere Japanische Kollegen suggeriert haben, an diese Art von Umweltschutz gewohnt sein könnten. Eine unserer Versuchspersonen hat sogar geantwortet, dass ihr beim Wort "Deutschland" erstens das Ruhrgebiet und die zugehörige Verschmutzung eingefallen sind.



    Diskussion über die Teilnahme am Krieg im Afghanistan (im Internet-Forum)
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    Diskussion über die Teilnahme am Krieg im Afghanistan (im Internet-Forum) in Japan...
    Name: Wim van Boxtel
    Betreff: Soldaten schicken

    Man soll natürlich nicht vergessen, daß die heutige Soldaten nicht die Soldaten des Zweiten Weltkrieges sind! Ich kann auch nicht verstehen was den Krieg in Afghanistan mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun hat. Wir haben heute einen neuen Feind: den Terroristen. Dagegen sollten wir meiner Meinung nach gemeinsam kämpfen, und Deutschland soll also auch mitmachen. Es ist auch Deutschland das Soldaten schickt und nicht die EU! Die europäischen Länder arbeiten ja wirtschaftlich und auch manchmal politisch zusammen, es sind aber autonome Staaten, denn sie entscheiden selber über ihre Außenpolitik. Das ist unglaublich wichtig und das darf man nicht vergessen.


    Name: Dianne Budding
    Betreff: Soldate ins Ausland schicken

    Ich finde es gut, wenn deutsche Soldate ins Ausland geschickt werden. Deutschland ist Mitglied der Europäischen Union und der Nato. Dann ist es auch logisch, wenn die deutsche Soldate auch ins Ausland geschickt werden müssen, denke ich. Auch ist es gut, weil die Deutscher ihre Vergangenheit dann verkraften können. Außerdem können die Deutscher zeigen, dass nicht alle Deutscher Nazis sind. Es gibt viele Leute, vor allem alte Menschen, die noch immer denken, dass Deutscher schlecht sind. Auch sie wollen Friede in der ganze Welt!


    Name: Joan
    Betreff: [Re] Soldaten schicken

    >Die europäischen Länder arbeiten ja wirtschaftlich und auch manchmal >politisch zusammen, es sind aber autonome Staaten, denn sie >entscheiden selber über ihre Außenpolitik. Das ist unglaublich >wichtig und das darf man nicht vergessen.

    Es gibt aber auch diesen Nord-Atlantischen Vertrag, von dem Unterzeichner (Staaten wie die Niederlände, Deutschland, Grossbrittanien, usw.) verpflichtet worden sind, teil zu nehmen an Verteidigungsoperationen des Kollektiven. Die Truppen gehören also dem NATO, nicht nur Deutschland.


    Name: Inge
    Betreff: Frage 8

    Es war so das die Deutschen gar keine Soldaten ins Ausland schicken könnten. Das war nach die Krieg. Aber das ist so lange her. Deutschland hat nicht eine normale Geschichte aber es ist doch auch ein Land in die EU, mitglied der NATO. So Deutschland hat die gleiche Rechten als die andere EU Länder (Ich weiss nicht genau wie es ist mit Regeln und so).


    Name: Elisa Candido
    Betreff: Soldaten ins Ausland schicken

    Ich finde es gut und nicht gut das Soldaten ins Ausland geschickt werden. Ich finde es gut weil Deutschland mitglied der NATO ist und andere Länder helfen auch mit.Deutschland ist auch einem grossen Land und sie haben ein wichtige position in europa, dann finde ich es auch logisch das sie Soldaten schicken. So können sie auch zeichen das sie nicht "schlecht" sind (nicht das ich denke das Deutsche Leute schlecht sind, aber viele andere Leute denke das vielleicht)
    Ich finde es auch nicht gut das Soldaten ins Ausland geschickt werden. Warum sollen ausländische Soldaten die problemen lössen die Leute in einem land machen? Sie gehen mit gefahr für eigenes Leben nach einem Land und sie haben nichts mit der Probleem zu tun. Sie sollen es nur lössen.Dann habe ich so etwas warum lössen sie ihren problemen selbst nicht sie haben sie auch selbst verursacht. aber ich weiss das es nicht so einfach liegt und das ich nicht so denke darf, weil vielleicht es sehr kurzsichtig ist.


    Name: Linda Biro
    Betreff: Soldaten ins Ausland schicken (Frage 8)

    Ich finde es ganz gut, dass deutsche Soldaten ins Ausland geschickt werden. Denn Deutschland gehoert zur Europaeischen Union und NATO. Warum soll Deutschland als Mitglied der EU dann keine Soldaten schicken? Viele Leute denken, dass die Niederlaender Probleme damit haben, und dass ihre Meinung auf die Ereignissen 2. Weltkrieg zurueckzieht. Aber ich denke, dass der 2. Weltkrieg nicht mit der Antwort auf die Frage, ob die deutsche Soldaten ins Ausland geschickt werden muessen, zu tun hat. Denn die meisten Leute denken an die Zukunft und das, was im Zweiten Weltkrieg passiert ist. Das ist fuer die meisten Leute Vergangenheit. Und wenn es einen Krieg gibt, dann sollen die Soldaten von den Laendern der EU in den Krieg geschickt werden. Und das sind Soldaten von zum Beispiel den Niederlanden, England, Frankreich, aber auch von Deutschland.


    Name: F.M. Dor
    Betreff: soldaten ins ausland

    Soll Deutschland wieder an Kriegen im Ausland teilnehmen?
    Das ist für Manche noch immer eine heikle Frage. Warum? Wegen des Zweiten Weltkriegs. Deutschland war damals eine agressive Großmacht.
    Aus einer Umfrage aber, geht hervor, daß es den Holländern gar nicht stört. Eigentlich würde man denken, daß die Holländer dagegen sein würden.
    Die Holländer sind aber der Meinung,daß Deutschland ruhig Soldaten ins Ausland schicken kann. Sie meinen, daß es nichts mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun hat. Deutschland soll ruhig gehen, weil es Mitglied der NATO ist.
    Sie denken auch, daß es der Verarbeitung der Vergangenheit zugute kommt. Und weil andere Länder auch mitmachen, soll Deutschland das ruhig auch machen. Die Leute, die gegen die Beteiligung Deutschlands sind, sind das meistens, weil sie prinzipiell gegen Gewalt sind. Die Japaner haben damit mehr Probleme als die Holländer.
    In Japan glaubt man angeblich, daß man dem Krieg um jeden Preis ausweichen soll. Angeblich gibt es dort mehr Pazifisten als in Holland.


    Name: Joanne van Ekeris
    Betreff: Umfrage, Frage 8

    Ich denke, dass die Japaner die ganze Sache falsch verstanden haben. Wir haben nicht gemeint, dass sie wirklich am Krieg teilnehmen mussen! Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Deutschland eine schwache Position. Sie konnten nicht an die europäsische Politik teilnehmen. Es war nicht erlaubt, deutsche Soldaten ins Ausland zu schicken, wegen der Angst, dass der Nationalsozialismus wieder entflamt wird. Darum handelte unsere Frage. Wir haben uns gefragt, auf welche Weise der Krieg noch immer anwesend ist, ob wir die Soldaten immer noch auf Grund von den Taten in dem Zweiten Weltkrieg beurteilen können, ob die Verschickung von deutschen Soldaten immer noch komische Gefühle hervorruft. Wir waren nicht der Meinung, dass sie wirklich am Krieg teilnehmen muessen!


    Name: Margit
    Betreff: Angriff und Attentat

    Wenn es wirklich die Rede ist von einem Angriff, habe ich keine Probleme damit, dass deutsche Soldaten im europäischem Rahmen und/oder mit der NATO ins Ausland geschickt werden.

    Aber wenn ich an die heutige Situation in Afghanistan denke, frage ich mich, warum die NATO jetzt überhaupt aktiv ist! Die NATO darf doch nur aktiv werden, wenn ein Mitgliedsland angefallen wird, also wenn es die Rede ist von einem ANGRIFF?! Aber was in New York passiert ist, war keinen Angriff, sondern ein terroristischen ATTENTAT!


    Name: Joanne
    Betreff: Angriff und Attentat

    Ich bin mit deiner Meinung einverstanden. Es ist aber wirklich schwer zu sagen ob, oder wenn, jemand (das heißt, ein Land) reagieren darf. Die Verabredungen darüber stimmen überhaupt nich mehr. Und es wird wirklich gut sein darüber zu reden oder diskutieren.


    Name: Wim van Boxtel
    Betreff: [Re] Angriff und Attentat

    Ich bin eigentlich ganz damit einverstanden was Margit sagt. Man duerfte aber auch nicht vergessen, dass die afghanische Regierung Terrorismus gestattet. Die Buerger koennen aber nichts dafuer, und das sollten die Amerikaener meiner Meinung nach, meht Rechnung damit halten!


    Name: elisa candido
    Betreff: [Re] Gedanken der Japaner

    Du meinet das man selbst entscheidet ob man Soldaten ins Ausland schickt oder nicht. Aber wenn man beim NAVO gehört kann man selbst nicht entscheiden ob man seine Soldaten ins Ausland schickt oder nicht weil mam , wenn sie mitglied bekomen sind, versprecht haben Soldaten ins Ausland zu schicken wenn die Welt bedroht wird.


    Name: F.M.Dor
    Betreff: Fortschritte in Afghanistan.

    Krieg ist immer ganz schlimm. Es trifft immer die Leute, die nichts damit zu tun haben. Die Schwächere leiden immer besonders hart darunter. die Frauen, Kinder und alte Menschen. Bombardierungen sind immer schlimm. Manchmal aber, ist es auch eine notwendige Sache, wenn man für eine gute Sache kämpft. Fakt ist, daß der Taliban Afghanistan und den Leuten nicht gut getan hat. Die Menschenrechten sind aufs grobsten verletzt worden. Vor Allem die Frauen hatten darunter sehr viel zu leiden. Die Frauen dürften sich nicht zeigen, dürften nicht arbeiten und in keinerlei Weise an das Leben teilnehmen.
    Wir allen sollten uns einig sein, daß so eine Situation schrecklich ist und bekämpft werden muß. Jetzt, da der Taliban sich zurück zieht, dürven die Frauen wieder ein Wenig an die Freiheit schnuppern. Viele nehmen ihre alten Jobs wieder auf, vor allen Artztinnen und Krankenschwester, die wirklich notwendig sind in diesem Land.
    Also, hat dieser Krieg auch noch was Gutes bewirkstelligt. Hoffen wir,daß es so bleibt und daß es sich noch weiter in die gute Richtung entwickelt.


    Name: inge
    Betreff: [Re] Fortschritte in Afghanistan.

    Ich lese das es in Japan wegens des Gesetz verboten ist an der Krieg teil zu nehmen. Wie siehst du dass, wenn du Japaner bist? Warum darf Japan überhaupt nicht an der Krieg teilnehmen? Teil zu nehmen an der Krieg kann doch auch gut sein? Wie steht man da als Japaner gegenüber? Ich sollte es schrecklich finden wenn mein Land gar nicht an der Krieg teilnehmen konnte.


    Name: Dianne Budding
    Betreff: [Re] Gedanken der Japaner

    >Ich verstehe, warum Deutschland ins Ausland ihre Soldaten geschickt hat. Aber bei uns denken viele "Kriege = unbedingt FALSCH, SCHLECHT und NIE WIEDER". Das ist nicht mehr ein positiver Pazifismus, sondern zieht es Interesselosigkeit. Deshalb denke ich mir, wer bei unserer Frage 8 "gut" geantwortet haben (in Japan), die meisten haben keine klaren Gruende dafuer.
    >Ich bin der Meinung, dass jedes selbstaendiges Land die Moeglichkeit haben soll, eigene Aussenpolitik zu machen. Mitmachen ist natuerlich wichtig aber einen eigenen Weg zu zeigen ist auch wichtig. Das passt bei den EU Laendern und bei Japan auch. Deutschland koennten auch entscheiden, ihre Soldaten nicht ins Ausland zu schicken. Wichtig besonders fuer Deutschland ist, dass die Entscheidung der Soldatenverschickung nicht selbstverstaendlich war sondern sie selber nach einer grossen Diskussion die Entscheidung getroffen haben.

    Ich verstehe, dass die Japaner denken: nimmer wieder Krieg, aber ich finde es ein bisschen merkwuerdig, wenn du sagst, dass man selbst entscheiden soll, ob man Soldate ins Ausland schickt, oder nicht! Wenn man Mitglied ist der europaeische Union oder der Nato, dann MUSS man doch teilnehmen an dem Krieg, denke ich, sonst muss man kein Mitglied der Nato sein!


    Name: Margit
    Betreff: [Re] Amerika

    Du führst jetzt ein Thema an, worüber wir am 6. Dezember diskutieren werden. "Amerika ist deutlich der Führer der Welt," hast du gesagt. Mit Recht! Es erhebt sich aber die Frage, inwieweit wir das erlauben sollen. Führt es nicht zu weit, wenn Bush uns die Wahl "Freund oder Feind" gibt, also wer die USA nicht unterstützt, ist automatisch Feind?


    Name: Margit
    Betreff: [Re] Gedanken der Japaner

    Und wenn man selbst darüber entscheiden darf, wird es bald ein großes Chaos sein, nicht?


    Name: Joanne
    Betreff: [Re] Amerika

    Gute Frage, Margit! Man kann einfach nicht mehr 'neutral' sein. Vielleicht sind wir zu lange leise gewesen, und haben wir schon eher sagen muessen, dass wir diese grosse Einmischung der USA nicht erlauben. Wir haben dann auch 'Schuld', oder?


    Name: Wim van Boxtel
    Betreff: [Re] Amerika

    Die VS haben selbstveraendlich zu viel Macht!! Sie versuchen die ganze Welt zu beherrschen und ich bin voellig dagegen!!! Man soll zusammenarbeiten nicht herrschen. Das Attentat in die VS am 11. September ist meiner Meinung nach die Folge der Weltherrschung der VS. Es waere klug, wenn die VS sich weniger 7um die Welt kuemmerten und mehr um das eigene Land.


    Name: Dianne Budding
    Betreff: [Re] Gedanken der Japaner

    Gar mit einverstanden! Ich finde es wirklich Unsinn wenn man selbst entscheiden darf, ob man an dem Krieg teilnimmt oder nicht!


    Name: inge
    Betreff: [Re] Fortschritte in Afghanistan.

    >>Ich lese das es in Japan wegens des Gesetz verboten ist an der Krieg teil zu nehmen. Wie siehst du dass, wenn du Japaner bist? Warum darf Japan überhaupt nicht an der Krieg teilnehmen? Teil zu nehmen an der Krieg kann doch auch gut sein? Wie steht man da als Japaner gegenüber? Ich sollte es schrecklich finden wenn mein Land gar nicht an der Krieg teilnehmen konnte.

    >Leider kann ich nicht gut vorstellen , wie ich finde wenn die japanischen Soldaten an dem Krieg teilnehmen.
    >Das ist weil nach dem zweitenweldkrieg Japan niemals an dem Krieg direkt teilgenommen hat.
    >Wenn ich sehr sehr egoistisch waere,hoffe ich natuerlich nicht ,dass die japanischen Soldaten an dem Krieg teilnehmen.
    >Das ist klar.Vielleicht eigentlich denkt jeses Land so.
    >Aber ich finde ,dass es sehr schlecht ist.
    >Wenn Japan Amerika waere, oder wenn Tokyo N.Y.waere,was wuerde die japanischen Soldaten gemacht??
    >Japan soll schnell denken ,was Japan jetzt machen soll.
    >Das ist nicht genug , was Japan bis jetzt gemacht hat.
    >Das ist meines parsonliches Gefuehl. >

    >aber...ich weiss...
    >Das ist nicht einfach, dass wir das Gesetzt korrigieren
    >und auch gibt es nicht viele Leute wie ich denke.

    Hat ihr in Japan eine Armee? Man braucht doch eine Armee um das Land zu schützen? Wenn man ein anderes Land nicht hilft in der Krieg, kann man dan verwachten das dein eigenes Land geholfen wird in Krieg, oder macht ihr gar keine Krieg in Deutschland?
    Nun eben etwas anderes. Bist du schon in Holland gewesen? Und so ja, wo dann? Ich bin sehr erneut um auch etwas über mein eigenes Land zu hören.


    Name: elisa candido
    Betreff: [Re] Amerika

    Du sagst das Amerika der Fuhrer der welt ist aber damit bin ich nicht einverstanden. ihren land ist opfer geworden von einer Terroristen Action und darum uebernimmen sie jetzt die rolle als fuehrer. Aber ich denke das sie nicht als fuehrer gesehen darfen aber weil sie opfer sind machen sie ein plan zurueck zu kampfen und fragen die andere laendern mit ihrer plan mit zu tun. Das ist nach meine Meinung etwas anders als fuhrer sein oder sein wollen.Was jetzt pasiert ist logisch finde ich.


    Name: Margit
    Betreff: Großbritannien/Frankreich

    Also, lass ich dich das folgende fragen: was würde passiert sein, wenn zum Beispiel Großbritannien oder Frankreich hinter dem Attentat steckte??

    Amerika würde nichts gemacht haben, d.h. es würde diese Länder nie bombardiert haben. Warum nicht? In Afghanistan gibt es nichts zu holen, dieses Land kann den USA nichts bieten, aber Frankreich oder Großbritannien können das.

    "Weil sie Opfer sind, machen sie ein Plan zurück zu kampfen," hast du, Elisa, gesagt. Sind die USA wirklich Opfer? Vielleicht "pflücken sie wirklich die Früchte" davon, denn es war natürlich ein "schöner" Anlass endlich militär aktiv zu werden!

    Ich finde diese Debatte sehr interessant, aber je mehr wir darüber reden, desto mehr versehe ich die Friedenspolitik der USA mit einem Fragezeichen!


    Name: F.M.Dor
    Betreff: Friede in Afghanistan.

    Eigentlich find ich es eine sehr schwierige Sache, mit dem Krieg in Afghanistan. Ich halte die Aktionen der Amerikaner auch keineswegs für richtig. Die Gründe, aus denen die Amerikaner handeln sind auch nicht sehr nobel, nähmlich Rache, Vergeltung. Aber es gibt schon dreiundzwanzig Jahre Krieg in Afghanistan, Bürgerkrieg. Es gibt jetzt ein Abkommen über eine neue Regierung in Afghanistan, denn der Taliban hat da ursprünglich ja gar nichts zu suchen. Und wenn das alles vorbei ist, und es eine neue Regierung gibt in Afganistan, hoffe ich, daß es dort endlich Friede geben wird.
    Und auch, wenn die Amerikaner aus Rache gehandelt haben, werde ich sehr froh sein wenn es soweit ist..


    Kriterien zur Analyse der Zeitschriften
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    Kriterien zur Analyse der Zeitschriften in Japan...

    1. Für welches Produkt wird geworben?

    2. Wie wird die Werbung dargestellt? (Fotos, Bilder, mit Menschen, ohne Menschen, SW/Farbe, Größe des Produkts, werden engl. Ausdrücke verwendet?)

    3. Wie viel Platz nimmt die Werbung ein?

    4. Steht die Werbung eher auf der linken oder rechten Seite?


    Erste Auswertung der japanischen Zeitschriften
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    Erste Auswertung der niederländischen Zeitschriften in Japan...

    Bericht über die japanischen Frauenzeitschriften

    Wir haben uns die japanische Frauenzeitschrift angeschaut. Das hat uns sehr gefreut; denn es war zum ersten Mal, dass wir eine japanische Zeitschrift sahen. Wir fanden die Zeitschrift eine typisches Zeitschrift für Frauen. Uns ist aufgefallen, dass die Zeitschrift eigentlich sehr westlich orientiert ist. Die englische Ausdrücke, die benutzt wurden, fielen zwischen den japanischen Wörter (die wir leider nicht verstehen!) deutlich ins Auge. Es gab sehr viele und kleine Bilder, die die Zeitschrift ein bisschen chaotisch machten.

    Uns ist auch aufgefallen, dass es außerordentlich viele Werbung gab; eigentlich fast nur Werbung! Fast auf jeder Seite wurde Werbung gemacht. Obwohl wir also kein Japanisch lesen können, war es jedoch leicht zu erkennen, dass es sich um Werbung handelte. Wir konnten das zum Beispiel an den Bildern Kosmetikaprodukte erkennen. Es wird auch klar, dass es bei der Werbung oft um europäische und westlich Produkte handelte.

    Die Werbung hatte meistens Frisuren, Kleidungen und Kosmetik (Gesundheitstips) zum Thema. Wie schon gesagt machten die viele kleine Bilder das ganze ein bisschen chaotisch. Unsere Meinung nach waren die Modelle noch sehr jung. Schwarzweiß-Bilder gab es kaum.

    Wir fanden es sehr schön um eine japanische Zeitschrift anzuschauen. Es war interessant, doch auch komisch zu sehen, dass man das Japanische von rechts nach links, statt von links nach rechts liest. Und was wir uns zum Schluß noch fragten: man liest in Japan also von rechts nach links, aber liest man auch von oben nach unten? Denn es sah so aus, als lese man die Sätze nicht horizontal, sondern vertikal.



    Margit und Linda

    Kommentare der Niederländer zur Zeitschriftenanalyse in Japan (im Internet-Forum)
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    Zu den Kommentaren der Japaner über die Zeitschriftenanalyse in den Niederlanden...
    Name: Wim van Boxtel
    Betreff: Japanisch Analyse der Zeitschriften

    Beitrag:

    Die Frauenzeitschrift ist meiner Meinung nach nicht nur für Frauen mit Kinder, sondern für allen Frauen! Auch für alten Damen oder für Frauen ohne Kinder. Das Alter ist denn auch nicht 25-35 sondern 25-85.

    Die Männerzeitschrift ist ziemlich gut besprochen. Ich ahne, dass sie auch etwas verstehen können (Niederländisch und Deutsch haben natürlich Beziehungen) aber wir verstanden nichts von den japanischen Zeitschriften! Was mir nie aufgefallen ist, ist dass die niederländische Werbung lange Texte enthält. Ich glaube, dass das nicht stimmt!



    Name: Joanne van Ekeris
    Betreff: [Re] Japanisch Analyse der Zeitschriften

    Beitrag:

    Ich bin damit einverstanden, dass die Frauenmagazine für Frauen im Alter von 25-85 gedacht sind. Das finde ich schon. Einer von euch hat auch gesagt, dass wir fast keine Ausländer in unserer Werbung 'benutzen'. Das stimmt überhaupt nicht. Vielleicht war es nur in dieser Ausgabe des Magazins der Fall.

    Es stimmt, dass wir nur Werbung machen für das Produkt, denn die Produkten sind nicht immer niederländisch. Wir benutzen auch viele ausländische Produkten. Ausserdem bin ich nicht damit einverstanden, dass wir Werbung für die Firma machen, sondern für die Marke.



    Name: Linda
    Betreff: die Zeitschriftanalyse der Japaner

    Beitrag:

    Ich bin eigentlich mit der Zeitschriftanalyse der Japaner einverstanden. Ich kann also nichts mehr dazu sagen... fast nichts, weil... die Japaner haben gesagt, dass in der niederlaendischen Werbung offensichtlich keine Auslaender erscheinen. Ich glaube, dass das nicht wahr ist und dass es schon viele Auslaender in der Werbung gibt.



    Name: inge
    Betreff: Japanischer Zeitschriftanalyse

    Beitrag:

    Ich möchte etwas über die These sagen: in der niederländischen Werbung erscheinen offensichtlich keine Ausländer, sondern nur blauäugige Weisse mit blonden Haaren. Ich denke, dass das auch so ist. Nicht jeder Niederländer hat blonde Haare. Für verschiedene Mädchen und Frauen ist das ein Idealbild. Sie denken, dass Männer immer auf blonde Haare und blaue Augen fällen. (Dumme Blondinen)Blondes Haar und blaue Augen stehen in der Werbung für eine glückliche Frau, denke ich.



    Name: elisa candido
    Betreff: [Re] Die Antwart

    Beitrag:

    Ich bin damit einverstanden, dass man in Japan nicht nur Werbung für ein Produkt macht,sondern auch für die Firma. Ich finde, dass es in der japanischen Werbung vor allem Japaner gibt und keine ausländischen Menschen.Auch finde ich, dass man in der japanischen Werbung auch gleich erkennen kann wovon es handelt.Ich bin nicht damit einverstanden, dass es in der niederländischen Werbung nur Menschen mit blauen Augen und blonden Haren gibt.Wenn ich alles so lese denke ich, dass ihr die Unterschiede zwischen niederländischen und japanischen Zeitschriften gut gesehen habt.



    Name: Margit
    Betreff: [Re] Japanischer Zeitschriftanalyse

    Haha, wie komisch! Ich kann das wirklich nicht begreifen, dass blonde Haare und blaue Augen das Idealbild ist! Braune Haare und braune Augen sind doch auch sehr schön??!! Na gut, jetzt wieder seriös: es fällt auch mir auf, dass es fast immer Frauen mit blonde Haare und blaue Augen in der Werbung gibt, abgesehen von diese Frauen, die eine Metamorphose durchmachen. Ihre Haare werden immer rot gefärbt. Vor allem Frauen, die älter als 40 sind, färben sich die Haare immer rot, denn das würde sie wieder jung machen... Ist das nie einem aufgefallen?

    Klischees über Japan in den Niederlanden
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    Zu den Klischees über die Niederlande in Japan...

    1. Was fällt dir ein, wenn du das Wort "Japan" hörst?

    2. Woher kommen wohl diese Klischees?

    3. Welche Dinge, die du mit Japan in Verbinding bringen kannst, hast du bisher erlebt?

    4. Was für eine bildliche Szene stellst du dir vor, wenn du an Japan denkst?



    1. Eigentlich fällt mir sehr wenig ein. Wir wissen wenig über Japan und ihre Bräuche. Das einzige was mir immer auffällt ist, dass die Japaner immer Kameras mitnehmen. Weiterhin habe ich den Eindruck, dass sie alle sehr viel arbeiten, dass die Leute ziemlich konservativ sind und, dass es noch immer viele geishas gibt.
    2. Ich denke, dass die Medien dazu beitragen. In den meisten Filme sieht man die Japaner immer wie ich sie beschrieben habe.
    3. Ich selber eigentlich nichts. Ich bin nie in Japan gewesen. Es sind nur Meinungen.
    4. Viele Autos, viele Leute laufen auf den Fussweg, sie haben große Eile. Dass ist eigentlich mein Bild.



    1. Ich weiß eigentlich nicht viel über Japan und die Japaner. In Europa glaubt man, dass Japaner immer Fisch essen und das sie Karate treiben. Auch sagt man, dass Japaner immer eine Kamera dabei haben, und alles photografieren. Auch reisen sie unglaublich viel, manchmal scheint es mir, dass sie die ganze Welt sehen wollen.
    2. Woher diese Klischees kommen, weiß ich nicht. Vielleicht kommt es, weil in Europa nicht viel über Japan bekannt ist. Meiner Meinung nach interessieren wir uns eigentlich gar nicht für Japan: es ist zu weit entfernt!
    3.Ich habe Paris, Londen und Antwerpen besucht, und da waren viele Japaner und sie hatten auch wirklich alle eine Kamera dabei!!
    4. Japan wird verschiedene Landschaften haben. Berge zum Beispiel aber auch Seen und große Städte. Wenn ich an Japan denke, denke ich auch immer gleich an schöne, künstlerische Häuser.



    1. Wenn man Japaner sieht, haben sie immer Fotogeräte bei sich. Ich muss sofort an die Formel eins denken und das circuit von Suzuka.
    2. Oft hört man etwas über Japan von Menschen, die da gewesen sind und viele Menschen bilden sich dann eine Meinung ohne das sie wirklich selbst in Japan gewesen sind. Das ist eigentlich nicht gut.
    3. Ich bin nie in Japan gewesen aber man braucht nicht nach Japan zu gehen um Japaner mit Fotogeräten zu sehen, das kan man auch in z.b. Amsterdam sehen. Formel eins sehen ich immer im Fernsehen.
    4. Wie es hier in West Europa aussieht. Die Städte sind auch wie hier in Europa. Viele moderne Gebäude, mcDonalds, viele Autos und Stau, Menschen die zu ihrer Arbeit gehen usw. Die Umgebung ist wohl anders; damit meine ich, es gibt dort eine andere Natur, also es sieht dort anders aus.



    1. Wenn ich das Wort Japan höre, denke ich zum ersten an die japanischen Touristen, die ich immer sehe. In den Weihnachtsferien bin ich zum Anne Franks Haus gegangen. Da war eine Warteschlange von einer halben Stunde draußen in der Kälte. Nach einer Viertelstunde kam da eine große Gruppe Japaner. Sie brauchten nicht in der Schlange zu stehen, aber konnten durch einen besonderen Eingang herein kommen. Immer die japanischen Touristen!(Witz) Was mir auch noch einfällt bei dem Wort Japan, ist Sony. Die TV´s und Radios etc.
    2. Ich denke, dass es in Wirklichkeit viele Japaner gibt, die in Europa Ferien machen. Und Sony ist eine japanische Handelsmarke.
    3. Als ich eine Woche in Köln war, waren da auch jeden Tag hunderte Japaner mit ihren Kameras.
    4. Ich denke immer an Japan als eine große Stadt. Die Stadt sieht aus wie alle große Städte bei uns: moderne Gebäude und eine Straße mit viel Verkehr. Viel Hochbau und viele Leute.



    1. Mir fällt die schnellen Touristen ein. Die Japaner denken immer, dass sie in zum Beispiel 8 Tage Europa besuchen möchten. Dann fahren sie mit einem Bus in Europa, steigen in Brüssel aus, fotografieren, eine Stunde später steigen sie wieder ein und fahren nach Paris. Das machen sie dann mit einigen Hauptstädten und denken dann, wenn sie wieder in Japan sind, dass sie ganz Europa gesehen haben. Sie haben dann auch alles was sie gesehen haben, fotografiert.
    2. Ich denke, dass sie entstehen, aus das was man sieht. Überall wo man ist, sieht man einfach eine Gruppe Japaner.
    3. Ich bin nie in Japan gewesen, aber schon in einem japanischen Restaurant in den Niederlanden gewesen. Es gab dort nur rohe, (und wahrscheinlich auch faule) Fish. Ich mag ueberhaupt keinen Fish, aber manchmal esse ich es schon, wenn es so sein muss. Aber dies stank so, dass ich es nicht gegessen habe.
    4. Ich stelle mir viele, sehr beschäftige Menschen in belebten Straßen vor, und sehr viele Betriebe, (Autos, elektrische Geräte)



    1. Schnelle Touristen: Bus kommt anfahren, aussteigen, sie fotografieren, steigen wieder ein und erst wenn sie wieder zu Hause sind, gucken sie, an Hand der Bilder, was sie im Ausland gesehen haben. Fisch… Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Japaner immer Fisch essen.
    2. Man kann das wirklich überall sehen. Ist es überhaupt ein Klischee?
    Eigentlich habe ich keine Ahnung, woher dieses Klischee kommt. Vielleicht weil man das sehr oft im Fernsehen sieht. Wenn es einen Dokumentarbericht über Japan gibt, werden natürlich auch die Essgewohnheiten besprochen. Meistens wird dann über Fisch geredet.
    3. Sehe auch Antwort 2. Ich habe diese Touristen gesehen und ich habe Dokumentarberichte gesehen.
    4. Eigentlich habe ich keine Ahnung. Ich bin noch nie in Japan gewesen und habe deshalb kaum eine Vorstellung vom Land und vom Leben in Japan. Nur, dass sie viel Fisch essen!


    Kommentare zu den Klischees über die Niederlande in Japan (im Internet-Forum)
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    Kommentare zu den Klischees über Japan in den Niederlanden...
    Name: Linda
    Betreff: Mein Kommentar ueber die Klischees

    Ich finde die Klischees sehr interessant und komisch. Meiner Meinung nach stimmen die Klischees. Der Kaese, die Holzschuhe, die Windmuehlen. Ich finde es aber schade, dass zu den Klischees der Japaner auch Drogen gehoert. Denn das ist gar nicht ueberall in den Niederlanden so schlimm. Dasselbe finde ich, von den Vorstellungen, die die Japaner von den Niederlanden haben. Denn, natuerlich gibt es auch Windmuehlen und Bauernhoefe, aber es gibt natuerlich auch Grossstaedte. Und das uebersehen die Auslaender vielleicht ein bisschen.


    Name: Inge
    Betreff: Klischees der Japaner über Holland

    Schön zu lesen was die Klischees sind die ihr habt über Holland. Viele Sachen die ihr genennt hat, sind in Wirklichkeit auch so. Orange ist die Farbe und wir essen viel Käse. Auch ist das Anne-Frankhaus ein sehr bekanntes Haus. Es gibt aber noch viel mehr Museen in Holland die ebenso interessant sind wie das Anne-Frankhaus. Was ihr über die coffeeshops geschrieben habt ist auch richtig. Ich denke, es ist etwas wo viele Holländer sich zu schämen


    Name: Dianne
    Betreff: Kommentar über die Klischees

    Hallo Leute!

    Zuerst wünsche ich euch ein glückliches neues Jahr!

    Ich denke, dass die meisten Klischees stimmen, so wie Blumen und Windmühlen. Das ist sehr typisch für die Niederlande. Windmühlen kommen oft vor und in vielen Garten sieht man Blumen. Wie ist das eigentlich in Japan?

    Ich denke, dass Drogen nicht nur typisch für die Niederlande sind, sondern auch für andere Länder in der Welt. Aber es ist in Holland wohl ein großes Problem! Wir haben ziemlich viele Kaffeestuben (coffeeshops), auch in Utrecht gibt's eine!

    Ich finde, dass nicht viele Niederländer fließend Englisch sprechen. Die meisten Holländer kennen wohl ein bisschen Englisch, aber nicht so gut wie ihr denkt!

    Grüße,

    Dianne


    Name: elisa candido
    Betreff: Kommentar über die Klischees

    Ich habe eigentlich nichts Ungewöhnlichs gesehen. Viele ausländischen Menschen denken dasselbe als euch. Viele von euch sollen es nicht denken, aber es gibt in Holland echt mehr dann nur Mühle und Käse. Ich verstehe doch, dass ihr so über Holland denkt, das tun nämlich viele Menschen.


    Name: Joanne van Ekeris
    Betreff: [Re] Klieschee zwischen Holland und Japan

    Ich weiß, dass viele Leute denken, dass es überall Windmühle gibt. Und dass die Leute immer auf Holzschuhe (= Klompen)laufen. Aber das stimmt gar nicht. Es sind nur einige Leute die das machen! Es ist aber sehr lustig diese Sachen zu lesen!

    Ich bin auch zwei Mal nach dem 'Anne Frank Huis' gefahren. Es stimmt auch gar nicht, dass das Haus in den Niederlanden unbekannt ist. Diese Geschichte hat einen grossen Eindruck gemacht und ist verknüpft mit der niederländischen Kultur!


    Name: Wim van Boxtel
    Betreff: Reaktion auf die Klischees

    Ich habe gelesen, dass einige sich fragen, wie die Schuhe aus Holz heißen. Ich werde es verraten: sie heißen ´klompen´. Eigentlich stimmen die Klischees über die Niederlande mehr oder weniger. Euthanasie und Drogen sind tatsächlich gestattet. Die Idee der Mühle und der schönen Blumen ist ein bisschen lächerlich. Selbstverständlich gibt es noch viele Mühle in den Niederlanden, aber wir gebrauchen sie nicht mehr. Auch gehen die Sachen in Holland nicht langsam, aber sie gehen immer schneller! Außerdem gibt es auch noch immer viel ´grün´in Holland, aber auch viele Städte! Holland ist eines der dichtbevölkersten Länder der Welt!

    Name: Margit
    Betreff: "Da bei der Mühle, der schönen Mühle..."

    Ich habe darüber nachgedacht, wie Klichees eigentlich entstehen, denn es stimmt, dass für viele Menschen Holland mit Mühlen, Holzschuhe und Käse im Zusammenhang steht (wie Elisa schon gesagt hat). Wenn Touristen nach Holland kommen, werden sie natürlich diese Sachen fotografieren, die für sie interessant sind, also u.a. die Mühlen. Ein normales Wohnviertel ist doch gar nicht interessant?! Und wenn sie wieder zu Hause sind und ihren Freunden und Familien diese Bilder zeigen, dann glaubt man, selbstverständlich, dass es viele Mühlen in Holland gibt. Wir reden jetzt von Klichees (das sind es natürlich auch) aber ich glaube, dass die meisten Holländer es sogar nicht so schlimm finden! Sonst könnte man nicht in jedem Souvenirladen Holzschuhe kaufen... Wir bauschen diese Klischees selbst auf. Und meine Meinung dazu: ich finde es eigentlich gar nicht so schlimm... Meine Großmutter ist auf einer Mühle aufgewachsen und diese Mühle ist jetzt immer noch da. Ich finde Mühle sehr schön!
    Und es ist mir egal, dass sie zu den Klichees über Holland gehören!! :-)

    Tagebücher und Berichte über den Alltag in den Niederlanden
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    Zu den Tagebüchern und Berichten über den Alltag in Japan...
    Wims Tagebuch: Fernsehen in den Niederlanden.

    Ich werde jetzt etwas erzählen über die Fernsehsendungen in den Niederlanden. Zuerst möchte ich erklären, wie das niederländische Fernsehen aufgebaut worden ist. Es gibt einige öffentliche Rundfunke, die vereinigt sind in drei Netze von Fernsehsendern: Niederlande 1, Niederlande 2 und Niederlande 3. Dann gibt es auch noch fünf Privatfernsehen: RTL 4, RTL 5, SBS 6, Yorin und NET 5.

    Die Woche, die ich für diesen Auftrag gebraucht habe, war ein bisschen sonderbar. Monntag war es nämlich Silvester, und dann gibt es immer Sondersendungen, zum Beispiel viele Jahresberichte.

    Monntag den 31. Dezember: Öffentliche Rundfunken: es gab heute viele Sendungen, die die schönsten Momenten der Sendungen des Jahres 2001 wiederholten. Ich habe zum Beispiel "Het televisiejaar 2001" (das Fernsehjahr 2001) gesehen. Berühmte Niederländer erzählten, welche Fernsehmomenten sie am schönsten fanden und erklärten auch, warum sie das fanden. Ich habe auch "Spijkers gulden jaaroverzicht" gesehen. Diese Sendung war ein Jahresbericht der wochentliche Sendung "Kopspijkers". Das ist eine komische Sendung mit Kabarett, Witze und Sketche. Letzens haben ich die Tagesschau gesehen, das mache ich jeden Tag.

    Privatfernsehen: es gibt im Privatfernsehen zwei Soaps, die unheimlich beliebt sind: nämlich "Goede tijden slechte tijden" (gibt es in Deutschland auch) unb "Onderweg naar morgen". Auch die "reality-Sendungen" sind in den Niederlanden immer mehr populär. Die niederländische Erfindung "Big Brother" ist jetz auch weltweit bekannt. Außerdem gibt es viele Filme im Privatfernsehen. Heute gab es zum Beispiel "Boomerang", "Hook" und "Jumanji". Letzens habe ich auch noch "Lotto Weekend Miljonairs" , ein Quiz in dem man eine Million Euro gewinnen kann, gesehen.

    Dienstag den 1. Januar: Öffentliche Rundfunken: Heute gab es "Get the picture" und "Zo vader zo zoon". "Get the picture" ist ein Quiz, in dem man Fragen beantworten muss und anschließend eine bekannte Person auf einem Photo erkennen sollte. Im Quiz "Zo vader zo zoon" versuchen bekannte Niederländer zu raten, wer der Vater, die Mutter oder das Kind eines anderen bekannten Niederländer ist. Auch gibt es viele Sendungen, die für Kinder gemacht worden sind. Zum Beispiel "Sesamstraat" und "het Jeugdjournaal". "Het Jeugdjournaal" ist ein Tagesschau, die speziell für Kinder gemacht worden ist.

    Privatfernsehen: Auch heute viele Filme, zum Beispiel "Love Potion no.9" und "To love, honor and deceive". Außerdem gab es englisches Fußball (Premier League). Letzens habe ich "Leve Oranje" und "Explosief" (Explosiv) gesehen. "leve Oranje, ist eine Sendung, die vom niederländischen Königshaus handelt und "Eplosiv" handelt von allerhand merkwürdige und gefährliche Situationen (reality-tv).

    Mittwoch den 2. Januar: Öffentliche Rundfunken: Heute gab es es einen schönen Dokumentarfilm "In Belfast staat een muur". Außerdem gab es zwei neue serienmäßige Sendungen, nämlich "Dalziel & Pascoe" eine Art Krimi und "Heartbreak High" eine Dramasendung über australische Schüler. Auch habe ich "Lingo" gesehen, ein Quiz, in dem man Wörter mit fünf Buchstaben raten soll. Letzens gab es "Studio sport, op weg naar Salt Lake City". Diese Sendung handelte von den Olympischen Spielen in Salt Lake City und welche niederländische Sportler eine Medaille gewinnen könnten.

    Privatfernsehen: Heute habe ich die Kochsendung "Jamie Oliver's Pukka Tukka" gesehen. Es gibt im niederländischen Fernsehen ziemliche viele Kochsendungen. Auch heute wieder englisches Fußball und einige Filme, zum Beispiel "For a few dollars more", "Deep down" und "Victim of the haunt". Außerdem gab es "Lovetest", eine Sendung, die prüft, ob Geliebte einander treu sind. Letzens gab es die amerikanische Sendung "America's funniest home vidoes", die in den Niederlanden ziemlich beliebt ist. Wir haben auch eine niederländische Version, nämlich "De leukste thuis".

    Donnerstag den 3. Januar: Öffentliche Rundfunken: Es gibt heutzutage eine neue Entwicklung im Fernsehen nämlich, dass man immer mehr informative Sendungen macht. Heute gab es zum Beispiel "Thuis beeldhouwen" (zu Hause bildhauern). Auch heute wieder eine Sendung mit dem 'verborgen Kamera', nämlich "Banana Split". Letzens gab es eine sehr interessante Sendung über die niederländische Sprache, "Vereeniging Het Volk is Gansch de Taal".

    Privatfernsehen: Wie jeden Tag wieder viele Filme: u.a. "The first wives club", "Crooked Hearts" und " TheX-files: the movie". Außerdem gab es eine deutsche Krimi: "Mordkommission". Auch habe ich "Het zonnetje in huis" gesehen. Das ist eine komische Sendung, über einen Vater und seine Schwiegertochter, die sich immer streiten. Letzens gab es heute wieder eine Sendung über Königshäuser "Van koninklijke huize" und eine Sendung über Kochen "Over koken: Naked chef".

    Freitag den 4. Januar: Öffenliche Rundfunken: Heute gab es "Blik op de weg", eine Sendung die von der niederländische Verkehrssituation und vom Fahrverhalten der Niederländer handelt. Außerdem gab es "Love Letters" eine romantische Quiz mit als Preis eine Hochzeit. Letzens gab es einen Musikfilm: "Year of the Horse".

    Privatfernsehen: Heute gab es wieder "America's funniest home videos" und "Explosiv". Auch gab es eine Sportsendung "Embasy Darts journaal", die von den niederländische Dartleistungen im Jahre 2001 handelte. Wie immer gab es natürlich einige Filme: u.a. "Runaway train", "Patch Adams, "Scanner cop II: Volkin's revenge" und "Lying eyes".

    Samstag den 5. Januar: Öffentliche Rundfunken: Heute gab es viel Sendungen über Sport, u.a. "Studio Sport", das von Schlittschuh laufen handelte und ein Quiz über Sport "Sport quiz". Auch habe ich "het Lagerhuis" gesehen, eine Sendung, die von aktuellen Themen handelt, über die man diskutieren kann. Es gab auch noch einige komische Sendungen, zum Beispiel "Mildred und George" und "Verkeerd Verbonden". Letzens habe ich eine schöne Natursendung gesehen "Wildlife op 2: De fatale bloem", die von der Orchidee handelte.

    Privatfernsehen: Am Wochende gibt es immer viele Sendungen, die von Häuser, Gärten und Do-it-yourself-Heimwerk handeln. Zum Beispiel "Eigen huis & tuin" und "TV woonmagazine". Auch gibt es einen Bericht über die Embassy Darts 2002 in Groß-Brittanien. Außerdem habe ich eine Musiksendung gesehen "De vrienden van Amstel live!". In dieser Sendung singen bekannte Sänger ihre Lieder. Vor allem am Wochenende gibt es viele Filme: u.a. "Cyberzone", "All the president's men", "The force" und "Hackers".

    Sonntag den 6. Januar: Öffentliche Rundfunken: Am Sonntag gibt es immer viele christliche Sendungen. Auch gab es heute "Una voce particolare" und "C-majeur", zwei Sendungen die von klassischer Musik handeln. Auch gibt es am Sonntag immer einige Dokumentarfilme, zum Beispiel "Dokwerk: Oran, de tweede pest", das über die alegarische Stadt Oran geht. Auch gab es "Knoop in je zakdoek", eine Sendung für geistig Behinderte. Letzens habe ich eine belgische Krimi gesehen "Flikken".

    Privatfernsehen: Heute gab es "Life & cooking", eine Sendung, die über Kochen und Lifestyle geht. Auch gab es einige medische Sendungen, zum Beispiel "Mens & Lijf". Auch gab es heute wieder einige Sendungen, die vom Do-it-yourself-Heimwerk" handelten. Auerdem habe ich einige amerikanische Dramasendungen gesehen: u.a. "Chicago Hope" und "Third watch". Letzens gab es noch einige Filme, zum Beispiel "Up close and personal" and "Run".

    Schlußfolgerung: Die Niederländer lieben Filme, und darum gibt es jeden Tag mindestens zwei Filme im niederländischen Fernsehen. Wichtig ist, dass man in den Niederlanden fast nie nachsynchronisiert, wie zum Beispiel in Deutschland und Frankreich. Die Folge ist, dass die Niederländer viel Englisch hören und das führt zu guten Sprachenkenntnissen! Außerdem gibt es immer mehr "reality-tv" und das ist eine Entwicklung, die wir in der ganzen Welt sehen.




    Über das Tagebuch (von Margit)

    Ich wollte gerne etwas über wie ich täglich mit der deutschen Sprache und Deutschland zu tun habe schreiben. Ich habe aber gerade Ferien gehabt und außer meinem Studium habe ich (leider) kaum mit diesen Sachen zu tun. Deshalb habe ich mein Thema ein bisschen geändert und Zeitungsberichte über Deutschland gesammelt. Diese Zeitungsberichte werde ich in meinem "Tagebuch" ausarbeiten; "Tagebuch" in Anführungszeichen gesetzt, weil ich kein Tagebuch "von Tag zu Tag" schreiben kann, denn an Weihnachten, Silvester und am Sonntag gab es keine Zeitung und es gab natürlich auch nicht jeden Tag Berichte über Deutschland. Alle Berichte stammen aus der Zeitung "de Volkskrant".


    Dienstag, den 18. Dezember 2001

    "Lehrer wollen lieber eine Sprache gut, als zwei halb"

    Durch die Einführung der "zweiten Phase" in das holländische Schulsystem, haben die Sprachkenntnisse der Schüler der HAVO (± Realschule) und VWO (niederländischer Gymnasialzweig) sich stark verschlechtert. In der Oberstufe werden Französisch und Deutsch nur als 'Teilfächer' angeboten, das heißt, dass die Schüler die Sprache nur sprechen, lesen oder reden lernen. Außerdem wählte vor einigen Jahren 50% der Schüler Deutsch, jetzt nur noch 20%. Mehr als 3000 Lehrer haben eine Petition unterschrieben, um die 'Teilfächer' abzuschaffen. Anfang 2002 wird das Kabinett hierüber entscheiden.

    Samstag, den 22. Dezember 2001

    "Geschichtsfälschung rund Dietrich"

    Marlene Dietrich wurde am 27. Dezember 1901 in Berlin geboren. Das ist jetzt (2001) also hundert Jahre her. Im Jahre 1930 kehrte sie Deutschland den Rücken und zog nach Hollywood. Sie ignorierte alle Annäherungsversuche des Naziregimes. Das machte sie, in den Augen vieler Deutschen, zu Verräterin des Vaterlands. Dieses Gefühl ist hier und da immer noch nicht verschwunden. Es entstanden also heftige Debatten, als man in Berlin einen Platz nach ihr nennen wollte. Inzwischen gibt es einen Marlene-Dietrich-Platz, aber die Initiatoren, die an diesem Platz auch ein Ehrenmal für Dietrich aufstellen wollten, werden bis jetzt abgewiesen. Und jetzt fängt ganz Berlin an, Dietrich aufzubauen. Das Filmmuseum, das schon eine Dietrich-Abteilung hat, hat jetzt eine Sonderausstellung unter dem Namen Forever Young, das Goethe-Institut organisiert die Ausstellung Eine Legende in Bildern, im Renaissance-Theater spielt den Film Marlene, das Kino Arsenal zeigt einen Filmzyklus und der Friedrichstadtpalast organisiert eine Gala über Dietrich. Während der Weihnachtstage gibt es im Fernsehen verschiedene Filme mit und über Dietrich, worunter den Film Marlene, in dem Geschichtsfälschung verübt worden ist! Dietrich, die nie etwas mit dem Dritten Reich zu tun haben wollte, sollte ein Verhältnis mit einem Wehrmacht-Offizier gehabt haben und über ihre Arbeit an der alliierten Seite wird kaum geredet. Die problematische Beziehung zwischen Dietrich und Deutschland scheint unbeabsichtigt in diesem Film zusammengefasst zu sein.

    Freitag, den 28. Dezember 2001

    "Niederländer waren schon sofort antideutsch"

    Dick Verkijk, ehemaliger Journalist und Historiker, ist sich nicht mit modernen Historikern, die behaupten, dass die Niederländer während des Zweiten Weltkrieges Schlappschwänze waren, dass sie dem Deutschen immer gefällig waren, dass sie sich erst dem Widerstand anschlossen, als der Krieg fast zu Ende war und inzwischen die Juden sitzenließen, einig. In seinem Buch Die slappe Nederlanders - of viel het toch wel mee in 1940-1945? (Die schlaffen Niederländer - oder war es vielleicht halb so schlimm in den Jahren 1940-1945?) tritt er dem Buch Grijs verleden (Graue Vergangenheit) von Chris van der Heijden entgegen. Van der Heijden ist ein "moderner Historiker". Er meint, dass die meist charakteristische Reaktion der niederländischen Gesellschaft auf die deutsche 'Besetzung' nicht Widerstand, sondern Akkommodation war; anpassen, nachgeben, gehorchen, usw. Anfangs merkte man nicht viel von der 'Besetzung'. Erst als man Ärger mit der 'Besetzung' bekam (wie zum Beispiel mit der verpflichteten Beschäftigung in Deutschland), lehnte man sich auf. Dies gerate bei Verkijk in die falsche Kehle. In seinem Buch bringt er überzeugende Argumente und Beweise vor, denn aus Tagebücher stellt sich heraus, dass die Niederländer schon sofort antideutsch waren. Auch stellte sich heraus, dass man in Ungewissheit schwebte, was genau mit den Juden passierte. Verkijk hebt nachdrücklich hervor, dass wir uns unmöglich in diese Unwissenheit versetzen können. Alles in allem soll es ein gutes Buch sein, das mit der angeblichen Laschheit der Niederländer abrechnet.

    Montag, den 31. Dezember 2001

    "Ein Leben, fünf Arten von Geld in Ostdeutschland"

    Günter Salomon erzählt, wie er in seinem Leben schon fünf Arten von Geld gekannt hat. Er hat jetzt also auch gar keine Probleme mit der Einführung des Euros. Als er noch jung war, gab es die Goldmark, die Münze, die durch die extreme Inflation jede Minute an Wert verlor. Nach einer drakonischen Geldreform kam die Reichsmark. Aber auch die Reichsmark verschwand, als der Zweite Weltkrieg zu Ende war. Die Ostmark wurde eingeführt, aber Salomon meint, dass während dieser Periode die Lucky Strike-Zigarette das zuverlässigste Zahlungsmittel war. Am 20. Juni 1948 kam, als Grundlage des Wirtschaftswunders, die D-Mark. Zunächst war diese Münze einfach eine Reichsmark mit darauf einen Coupon, der den Wert der Münze angab. Viele Deutschen tut es leid, dass diese Münze jetzt für den Euro weichen soll, aber Salomon betrachtet es von der positiven Seite. Das System, in dem er jetzt lebt, ist das beste System, das er bisher gekannt hat.

    Donnerstag, den 3. Januar 2002

    "Zwiebeln in Euros ausgezeichnet, Gemüse immer noch in D-Mark"

    Nach den Weihnachtstagen und Silvester kommt das Alltagsleben wieder richtig in Fahrt. Na gut, richtig… "Man kann besser nicht einkaufen gehen," meint eine Frau. Eine andere Frau sagt sogar: "Scheisseuro…" Wieder eine andere Frau hat Probleme mit dem Wort 'Cent'. "Ich sage schon siebzig Jahre 'Pfennig' und ich werde es 'Pfenning' nennen bleiben!" Alle Gemüse werden noch in D-Mark ausgezeichnet, aber die Zwiebeln in Euros. Obwohl man offiziell bis dem 1. März mit Mark bezahlen kann, akzeptiert man hier und da nur Euros. Verwirrung überall…

    Freitag, den 4. Januar 2002

    "Deutsche Elite will EU-Erweiterung, aber das Volk murrt"

    Die Deutschen haben die Einführung des Euros mit Schrecken entgegengesehen. Aber jetzt ist der Euro da und die Mehrheit meint, dass der Euro trotzdem ein Schritt vorwärts ist. Wird es genau so sein mit dem nächsten europäischen Schritt, die Erweiterung der EU mit Ländern wie Polen, Tschechien und Ungarn? Die Begeisterung ist auf jeden Fall gering… In Frankfurt (am Oder) zum Beispiel hat man im Allgemeinen keine hohe Meinung von den Polen. Die Deutschen dort haben Angst, dass die Polen nach Deutschland kommen und ihre Jobs nehmen werden. Meinungsumfragen zeigen, dass auch die Westdeutschen EU-Erweiterung voller Skepsis gegenüberstehen. Sie haben auch Angst vor ihrer Arbeit und vor ihrer Sicherheit. Außerdem meinen sie, dass Europa zuviel EU-Geld in die osteuropäischen Länder pumpen wird. Um die Deutschen diese Erweiterung akzeptieren zu lassen, braucht man also energische Überzeugungskraft! Die Regierung verlässt sich aber darauf, dass es in Ordnung geht. Wahrscheinlich wird es genau so sein, wie mit dem Euro; Akzeptierung folgt von selbst, wenn die Erweiterung zur Tatsache wird.

    Samstag, den 5. Januar 2002

    "Seite voll Text als Bildzeichen"

    Während das Bild immer mehr in den Medien vorkommt, gibt es einige Zeitungen, die bewusst an ihrer Tradition festhalten; sie bieten nur Text an. Ein gutes Beispiel davon ist die Frankfurter Allgemeine. Nur ganz ausnahmsweise drückt sie ein Bild auf der Titelseite ab. Die sonstigen Seiten enthalten zwar Bilder, aber die muten immer ruhig an. Es ist klar, dass es sich bei dieser Zeitung um den Inhalt handelt. Widersprüchlich ist aber, dass die Frankfurter Allgemeine meint, dass jüngere Leser wieder mehr auf Inhalt als auf Aufmachung achten werden, während die französische Zeitung le Monde dagegen meint, dass die jüngeren Leser gerade Wert auf Bilder legen! Wer hat recht? Klaus Schönbach, Medienforscher, hat untersucht, welche Faktoren den Erfolg einer Zeitung erklären können. Es stellt sich heraus, dass Leser von 14 bis 29 Jahren alt eine Zeitung ohne Bilder sogar für modern halten, denn die ruhige und straffe Aufmachung einer Zeitung in einer unruhigen Welt bedeutet Qualität.




    Tagebuch von Joanne

    Montag , den 7. Januar

    Wieder früh aus dem Bett, das war schwer! Der Urlaub ist wieder vorbei und heute hat das echte Leben wieder angefangen. Ich musste schnell sein, heute Morgen, denn ich war schon ein bisschen spät und sonst würde ich den Zug verfehlen. Es wäre vielleicht besser, wenn ich ein Zimmer in Utrecht hätte. Dann bräuchte ich nicht so früh aus dem Bett zu kommen! Jetzt muss ich jeden Morgen mit dem Zug nach Utrecht.
    Wir haben heute mit einer neuen Periode angefangen, Periode 3. Neue Kurse, neuer Stundenplan. Der erste Kurs war Allgemeine Literaturwissenschaft. Sehr interessant, denke ich. Wir werden Goethe und Kafka behandeln. Also, viel Hausarbeit, aber interessant. Der zweite Kurs war Werkstatt. Haber wir schon seit 2 Perioden. Wir haben über Klischees über Japaner und über einige andere Sachen geredet.
    Ich war um 17 Uhr zu Hause, viel zu spät. Mein Zug hatte Verspätung. Und Mutti war schon ganz besorgt: Wo bist du denn, Mädchen? Sie hat mich auf meinem Handy angerufen. Macht aber niks. Ich hatte aber ein Problem. Ich hatte sehr wenig Zeit für meine Hausaufgaben, denn ich musste sollte eigentlich auch noch Basketball spielen. Wir hatten Training. Pff, das Leben ist schwer! (haha). Nein, ich bin nicht gegangen, ich war krank. Wirklich! Bauchschmerzen. Jetzt muss ich wirklich ins Bett, morgen wieder früh aus dem Bett.

    Dienstag, den 8. Januar
    Es ist nicht wahr! Der Zug hatte heute (schon wieder) Verspätung! Oh wirklich, die NS (die Niederländische Bahn)! Ich hatte mich mit Margit und Linda verabredet und natürlich war ich zu spät. Also, ich war schon ein bisschen mürrisch. Ich war extra früh nach Utrecht gegangen, um einen Reader für den Kurs 'Allgemeine Literaturwissenschaft' zu kaufen. Ich kam beim Studiepunkt, wo ich den Reader kaufen kann, sind sie nicht da! Ob ich dann morgen noch mal kommen kann. Ja, natürlich (grrr).
    Es dauerte alles ein bisschen länger als ich gedacht hatte und ich musste fortmachen, um noch rechtzeitig beim Kurs zu sein. Zwei Stunden lang dauerte diesen Kurs. Zwei Stunden 'Einleitung Deutsche Sprachwissenschaft'. Schrecklich! Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren. Warum, weiß ich auch nicht. Der Dozent war nett, es war einfach langweilig. Also, ich war wirklich froh, als der Kurs zu Ende war. Ich durfte nach Hause!!! Heute Abend hatte ich Musikstunde. Eine halbe Stunde lang. Es war sehr gut! Ich muss gehen, meine Mutter ruft mich!

    Mittwoch, den 9. Januar
    Entschuldigung, dass ich gestern so schnell weg war. Ich hatte keine Zeit mehr zu schreiben.
    Was ist heute passiert? Ich hatte wieder Literaturwissenschaft. Das war gut. Wir haben auch die Aufgabe von Sprachwissenschaft bekommen und das war sehr viel! Ich wusste wirklich nicht, wo ich anfangen sollte. Wir hatten nur einen Tag, um die Aufträge zu machen. Hilfe!!! Wir sollten sie morgen abgeben und ich wusste wirklich nicht, wie ich das schaffen sollte. Ich war den ganzen Abend damit beschäftigt. Nicht alles ist jetzt fertig, aber vielleicht können wir etwas mit dem Dozent verabreden. Es war einfach zu viel. Außerdem habe ich auch nicht alle Aufgaben verstanden. Ich habe Margit angerufen, und sie hatte dieselbe Probleme. Wir machten die Verabredung, einfach zu tun was wir tun konnten und morgen einige Fragen an den Dozenten zu stellen.
    Ich bin jetzt wieder nicht zum Training gewesen. Heute war wieder Basketball, und ich konnte nicht kommen. Ich hoffe, dass mein Coach nicht böse ist!

    Donnerstag, den 10. Januar
    Also, heute sollten wir unsere Aufgaben abgeben, dachten wir. Ich war sehr nervös, aber wir haben alles erklärt und der Dozent hat uns gut geholfen. Es war die Absicht, dass wir nur ein Konzept der Aufträge machten, und wir werden die Aufträge während des Kurses behandeln. Die zweite Version durften wir nächste Woche abgeben. Wir waren offensichtlich erleichtert! Nach dieser Sitzung waren wir fertig! Morgen keine Sitzungen, wir haben Wochenende!
    Zusammen mit Margit ging ich zur Bahn. Wir haben ein Brötchen gegessen und gingen dann nach Hause. Eigentlich bin ich froh, dass ich immer noch zu Hause wohne. Ich brauch nicht zu kochen, ich bin nie allein, ich habe meine Freunde hier. Margit ist immer alleine, wenn sie in Utrecht ist. Aber wir haben eine Verabredung: sie wird zu mir kommen, und dann kann sie uns besuchen! Dies war wirklich ein guter Tag. Heute Abend haben meine Mutter und ich uns einen Film angeschaut. Es war sehr gemütlich. Wir machen das zu wenig, denn sie ist jetzt krank.
    Ich habe eigentlich nichts mehr zu sagen, also......bis morgen!

    Freitag, den 11. Januar
    Heute habe ich 'meine Kinder' wieder gesehen. Seit Jahren haben wir 2 Kinder zu Hause. Sie sind bei uns, wenn ihre Eltern arbeiten sind. Als meine Mutter krank wurde, konnten sie nicht mehr kommen. Ich hatte sie nicht mehr gesehen und jetzt hat ihre Mutter uns gefragt, ob wir vielleicht auf die Kinder aufpassen können, bei ihr zu Hause. Wir bekommen auch Geld dafür! Es war gut sie wiederzusehen. Ich war da von 12 Uhr bis 16 Uhr, und ich musste wieder arbeiten von 18 Uhr bis 21 Uhr. Ich war um 21:30 Uhr wieder zu Hause. Und jetzt gehe ich ins Bett. Ich habe viel zu tun gehabt und bin müde...

    Samstag, den 12. Januar
    Heute musste ich wieder arbeiten, jetzt von 12 Uhr bis 17 Uhr. Ich hatte viel zu tun, denn es gab viel Betrieb. Und jetzt mit dem Euro geht alles auch ein bisschen langsamer. Heute abend um 19 Uhr musste ich bei der Sporthalle sein, denn ich hatte ein Spiel und.........wir haben gewonnen! Ich habe sehr gut gespielt und auch viele Punkte gemacht. Es war ein wichtiges Spiel, denn wir sind jetzt an dritter Stelle und können vielleicht noch Landesmeister werden!!! Ich war sehr froh. Mein Coach war böse, weil ich Montag und Mittwoch nicht beim Training war. Ich habe es ihm noch nicht erklärt und er ist schon böse. Er hat gesagt, dass meine Einstellung nicht gut ist und das ist wirklich Quatsch! Ich bin immer anwesend, wenn ich kann. Wenn ich einfach zu viel zu tun habe, dann kann ich nicht gehen. Studieren ist wichtiger als Basketball spielen! Er ist ab und zu sehr fanatisch, zu fanatisch. Ach ja, jetzt wird er das nie mehr sagen!
    Ich war um 22:30 Uhr zu Hause und sehr müde. Das Spiel hat sehr lange gedauert und ich gehe ins Bett. Morgen muss ich meine Aufgaben noch machen........Pff

    Sonntag, 13. Januar
    Heute Morgen bin ich um 8:30 Uhr aus Bett gegangen und habe um 10 Uhr mit meinen Aufgaben angefangen. Ich hatte wirklich keine Lust, denn es war mehr als ich gedacht hatte. Aber es ist jetzt fertig. Heute Abend waren meine Großeltern hier. Sie kommen jeden Sonntag und essen bei uns. Ich bin wirklich froh, dass ich beide Großeltern noch habe. Ich liebe sie, wir haben ein gutes Verhältnis. Es ist schade, dass ich jetzt so wenig Zeit habe. Ich sehe sie nicht so viel mehr. Ich weiß jetzt nichts mehr zu schreiben. Heute war ein bisschen langweilig!




    Tagebuch von Dianne Budding über WOHNEN

    Montag

    Ich möchte gerne etwas über Wohnen in Holland erzählen. Holland ist sehr klein, aber es gibt auch sehr viele Leute hier. Deshalb muss es auch viele Häuser geben. In den großen Städten wie Amsterdam, die Hauptstadt, gibt es viele Etagenhäuser, um die Leute doch noch einen Platz zu geben, wo sie wohnen und leben können.
    Auch gibt es heutzutage sehr viele Häuser für die alten Menschen, denn Holland vergreist. In der Mitte des Landes gibt es auch noch Bauernhöfe, aber die gibt es immer weniger. Holland braucht viel Raum für das Bauen von Wohnungen und Straßen. Viele Bauern werden von den Behörden gebeten, ihre Wohnungen zu verkaufen, um dort neue Häuser, vor allem Etagenwohnungen und Appartements zu bauen.
    Zum Glück gibt es noch schöne Dörfe auf dem Land und ist nicht ganz Holland vollgebaut worden!!

    Dienstag
    Heute will ich etwas über die Arten von Häusern in den Dörfen erzählen. Zuerst gibt es natürlich die Bauernhöfe. Diese Wohnungen gibt es schon lange; ich denke schon seit dem Mittelalter. Die Höfe werden von Vater auf Sohn übergegeben. Früher gab es auch Arbeiterwohnungen. Diese Häuser waren sehr klein und Familien, die in der früheren Zeit oft groß waren, konnten in diesen Häusern sehr schwierig leben. Kinder hatten fast keinen Raum für sich selbst, weil sie manchmal mit zwei oder drei Personen in einem Bett schliefen. Ihre Eltern hatten kein Geld, um größere Wohnungen zu kaufen.
    Heutzutage gibt es oft neue Viertel in den Dörfen und auch schönere und großere Häuser. Es gibt in den neuen Viertel viele Einfamilienhäuser. Leute haben nun mehr Geld als früher und können dadurch teuere und größere Wohnungen kaufen.

    Mittwoch
    Heute hatte ich Unterricht in Utrecht. In Utrecht kann man gut sehen, welche Wohnungen es in großen Städten gibt. Es gibt noch alte Grachtenhäuser. Im Falle ihr es nicht wisst, was eine Gracht ist, will ich das erklären. Grachten sind Gewässer in Städten. In Utrecht ist es z.B. der Rhein. An diesen Grachten sind Häuser gebaut worden, meistens im Goldenen Zeitalter. Kaufmänner hatten oft so ein Grachtenhaus, weil sie dann in der Nähe von dem Wasser lebten. Deshalb entstanden die Grachtenhäuser. Diese Wohnungen sind sehr hoch von etwa drei oder vier Stock. Diese Wohnungen werden jetzt oft von Studenten bewohnt. Sie mieten dann ein Zimmer des Hauses. Auch hier gibt es viele Einfamilienhäuser, aber nicht soviel wie in kleineren Städten und großen Dörfern.

    Heutzutage gibt es sehr viele Wohnungen für Alleinstehende. Neue Viertel umfassen Einfamilienwohnungen, Altenwohnungen und Appartements. In den sechziger Jahren war der Neubau vor allem Hochbau. Heutzutage sehen wir das wieder. In den sechziger Jahren umfassten die Etagenwohnungen aber etwa zehn bis zwölf Stock. Nun ist das weniger, oft drei oder vier, aber weil es wenig Raum in Holland gibt, wird mehr hoch gebaut. Dies sieht man nicht nur in Städten, sondern auch in großen Dörfern, wie im Veenendaal, wo ich wohne, ein großes Dorf von etwa 65000 Einwohnern.

    Donnerstag
    Heute komme ich bei dem nächsten Thema: Die Wohnsituation im Veenendaal.
    In der Nähe des Zentrums gibt es noch Arbeiterwohnungen. Einige sind verbaut worden, aber manche sind noch intakt. Diese Häuser sind sehr klein und werden oft gemietet und nicht gekauft. In diesen Wohnungen leben oft kleine Familien (Mann, Frau und ein oder zwei Kind(er)). Darum gibt es Etagenwohnungen für alte Menschen von etwa zehn Stock. Dann hat man die Einfamilienwohnungen, die in den siebziger und achtziger Jahren gebaut worden sind. Dann kommen die Neubauviertel. In den Neubauvierteln gibt es viel Raum. Es gibt Parks, Teiche und Grünanlage und es ist sehr kindesfreundlich.
    Wir: Vater, Mutter, Bruder, Schwester und ich, wohnen in einem Neubauviertel. Unsere Nachbarn wohnen etwa zwanzig Meter weiter. Das ist sehr angenehm. Man hat fast nie Ruhestörung durch Nachbarn! Bei Etagenwohnungen ist kaum Raum, sie sind oft gemeint für Alleinstehende. Aber es gibt viele Ausländer mit Kindern in diesen Etagenwohnungen und die müssen doch eigentlich irgendwo spielen können…!

    Freitag
    Heute will ich als letztes noch erzählen, wie unser Haus eingeteilt worden ist, also wie wir wohnen. Wir haben ein ziemlich großes Haus, mit einem sehr kleinen Garten. Das sieht man übrigens viel in Neubauvierteln. Wir wohnen in einem Viertel, das in mittelalterischer Stil gebaut worden ist. Wir wohnen hier sechsundeinhalbes Jahr. Bevor haben wir in einem alten kleinen Haus mit einem sehr großen Garten gewohnt. Zuerst will ich etwas über das Haus, wo wir früher wohnten, erzählen. Dann könnt ihr den Unterschied zwischen einem alten und einem neuen Haus feststellen. In unserem alten Haus waren das Wohnzimmer und die Küche nicht in einem Raum. Die Toilette war hinter der Küche, also wenn man zur Toilette musste, musste man durch die Küche gehen. Hinter der Toilette war das Badezimmer. In der Küche stand auch die Waschmaschine. Im Wohnzimmer war die Essecke. Hinter im Wohnzimmer war der Wohnraum. Im Korridor war die Treppe und konnte man in den Keller gehen.
    Wenn man nach oben ging, gab es drei Schlafzimmer. Mein Bruder hatte ein kleines Zimmer für sich; meine Schwester und ich hatten zusammen ein Zimmer, in dem wir fast nicht gehen konnten und meine Eltern hatten ein etwas großeres Zimmer, in dem auch unser Computer stand. Dann hatten wir noch eine Treppe zum Dachboden. Das war unser Abstellraum. Jetzt unser neues Haus: die Küche und das Wohnzimmer sind in einem Raum eingeteilt. Die Essecke ist in der Küche. Unser Computer steht jetzt im Wohnzimmer. Das Wohnzimmer ist im Vergleich zu unserem alten Haus nicht viel größer als das Wohnzimmer im unseren vorigen Haus, aber es ist schöner.
    Wir haben zwei Toiletten. Eine Toilette ist im Korridor und die andere im ersten Stock. Im ersten Stock gibt es zwei Schlafzimmer und das Badezimmer. Meine Eltern und meine Schwester schlafen hier. Jetzt haben wir ein ganz großes Zimmer für uns allein. Im zweiten Stock gibt es wieder zwei Schlafzimmer. Mein Bruder und ich schlafen hier. Auch haben wir einen Raum, in dem die Waschmaschine und Wäschetrockner stehen. Wir haben nur keinen Dachboden mehr, aber das ist nicht so schlimm, weil wir jetzt solche große Zimmer haben, dass wir keinen Dachboden mehr brauchen! Wir haben schon Platz, einen Dachboden zu machen, weil die Schlafzimmer im zweiten Stock sehr hoch sind.
    Ich hoffe, dass ihr jetzt etwas mehr über das Wohnen in Holland wisst!




    Tagebuch von Elisa: Eine Woche mit der Bahn zur Uni

    Ich wohne in Den Bosch, das ist etwa 50 km von Utrecht. Darum gehe ich jeden Tag mit meinem Fahrrad zum Bahnhof. Dort gehe ich mit dem Zug nach Utrecht und in Utrecht muss ich noch zehn Minuten gehen. Reisen mit dem Zug in den Niederlanden ist jeden Tag ein grosses Abenteuer. Darum will ich in meinem Tagebuch etwas darueber erzaehlen. Es war eigentlich die Absicht, etwas ueber die erste Woche im Januar 2002 zu erzaehlen, aber in dieser Woche ist nichts passiert und der Zug fuhr in dieser Woche rechtzeitig. Das kommt weil wir jetzt einen neuen Direktor bei der Bahn haben und weil man jetzt Massnahmen getroffen hat, wodurch die Zuege rechtzeitig fahren sollten. Vor fuenf Wochen gab es noch viele Probleme. Der Zug war oft zu spaet, oder es gab ueberhaupt keinen Zug. Darueber will ich etwas erzaehlen.

    Montag, den 10. Dezember
    Heute hatte ich kein Seminar. Doch sollte ich nach Utrecht fahren, weil ich mit Lisanne ueber mich sprechen sollte u.a. ueber wie es jetzt mit mir geht .Das Gespraech sollte nur fuenfzehn Minuten dauern. Ich sollte um zehn Uhr bei Lisanne sein, darum bin ich um 8.30 mit meinem Fahrrad zum Bahnhof gefahren. Es war sehr sehr kalt und als ich zum Bahnhof kam, sah ich, dass der Zug von 8.45 zu spaet war. Aber weil es so viele Leute gab, dachte ich klug zu sein und nicht mit diesem Zug mitzufahren, aber auf den naechsten Zug zu warten.
    Also habe ich noch 15 Minuten gewartet aber es gab keinen Zug. Als es 9.00 war, hatte man ausgerufen, das der Zug von 9.00 nicht kam und dass wir bis 9.15 Uhr warten müssten, weil dann der naechste Zug kam. Aber als es 9.15 war, gab es wieder keinen Zug und jetzt brauchten wir bis 9.30 zu warten. Es war noch immer sehr sehr kalt und meine Haende waren inzwischen erfroren. Also als es 9.30 war, gab es wieder kein Zug und jetzt koennte ich nicht mehr auf den naechsten Zug warten, weil ich dann zu spaet in Utrecht kommen wuerde. Darum habe ich meine Mutter angerufen und gefragt, ob sie Lisanne anrufen wollte, um zu sagen dass ich nicht kommen koennte. Danach bin ich wieder ( erfroren und boese ) nach Hause zurueck gefahren.

    Dienstag, den 11. Dezember
    Heute hatte ich ein Pruefung. Ich sollte um 12.00 in Utrecht sein. Darum bin ich um 10.30 von zu Hause weggegangen. Es war wieder sehr kalt und es war glatt. Aber ich habe nie Angst wenn es glatt ist, weil ich einen Mountainbike habe und darum falle ich nicht schnell, weil mein Fahrrad dicken Reifen hat. Beim Bahnhof war alles normal, der Zug fuhr rechtzeitig. Es gab in dem Zug einen Mann und er schnarchte. Viele andere Menschen mussten darum Lachen. Es war auch sehr komisch. In Utrecht gab es keine Probleme. Aber mittags als ich wieder nach Hause gehen wollte, gab es viele Schwierigkeiten. Ich bin drei Stunden im Zug gewesen, obwohl die Reise von Utrecht nach Den Bosch nur eine halbe Stunde dauert. Am Anfang ging alles gut, der Zug fuhr nicht zu spaet, aber dann nach etwa 10 Minuten konnten wir nicht weiter fahren, weil etwas auf den Gleisen passiert war. Erst haben wir eine halbe Stunde gestanden, dann sind wir wieder ein bisschen zurueck nach Utrecht gefahren und haben wir wieder gestanden. Dann sind wir auf andere Schienen wieder nach Den Bosch gefahren. Aber wir sind noch dreimal gestoppt, bevor wir in Den Bosch waren. Dann bin ich mit meinem Fahrrad nach Hause gefahren.

    Mittwoch, den 12. Dezember
    Heute bin ich nicht nach Utrecht gegangen. Ich bin den ganzen Tag zuhause gewesen. Aber ich weiss sicher, dass es auch heute Probleme bei der Bahn gegeben hat.

    Donnerstag, den 13. Dezember
    Heute bin ich um 9.30 mit meinem Fahrrad zum Bahnhof gefahren. Um 10.00 bin ich mit dem Zug nach Utrecht gefahren. Es gab sehr viele Leute in dem Zug. Neben mir sassen eine alte Frau, ihre Freundinnen sassen gegenueber mir. Sie haben die ganze Reise einander sehr langweilige Geschichten erzaehlt. So hatte eine Frau erzaehlt, dass sie nach Duesseldorf gewesen war. Aber sie ist acht Stunden gefahren, um dort zu kommen. Das fand ich sehr lange, weil man von Den Bosch nach Duesseldorf etwa vier Stunden faehrt. Auch sie hatten erzaehlt, wo sie immer ihre Kleidung kauft und hatten sie noch fast Streit gehabt, ueber welches Geschaeft besser war. Also ich war noch nie so froh, dass ich in Utrecht war und aus dem Zug durfte. Mittags als ich wieder zurueck fuhr, war der Zug nur fuenf Minuten zu spaet. In Den Bosch gab es einen Unglueck beim Bahnhof. Zwei Autos waren gegen einander gefahren. Das Unglueck war mitte auf der Strasse passiert darum gab es viel Stau. Gluecklicherweise konnte ich mit meinem Fahrrad ueber das Trottoir fahren und meine Reise fortsetzen.

    Freitag, den 14. Dezember
    Auch heute war es glatt und darum hatte mein Fatter mich zum Bahnhof gebracht. Fahren mit dem Auto in Den Bosch um 9.00 ist nicht toll. Es gibt viel Stau bei den Ampeln. Darum braucht man eine halbe Stunde fuer einen Abstand von fuenf Km. Der Zug war heute nicht zu spaet. Aber wenn wir in der Naehe von Utrecht kamen, brauchten wir wieder anzuhalten, weil ein anderer Zug vorgang hatte. Dann sind wir wieder weiter gefahren und wieder gestoppt, weil es keinen platz gab beim Bahnhof. Dort haben wir sicher zehn Minuten gewartet, bevor wir aussteigen durften. Ich war dann auch zu spaet bei der Uni. Mittags war der Zug wieder zu spaet. Aber wir sind in einmal nach Den Bosch gefahren. Dort brauchte ich noch eine halbe Stunde auf meinen Bus zu warten. Es gibt naemlich nur einen Bus pro Stunde, die zu meinem Hause faehrt und dieser Bus war zwei Minuten frueher weggefahren. Im Bus gab es nichts ungewoehnliches.




    Tagebuch der Musik
    Autorin: Linda Biró

    Mittwoch, den 2. Januar 2002

    Musik. Was ist Musik eigentlich genau? Wie kann man das richtig definieren? Viele Stunden kann ich darüber nachdenken, und danach habe ich noch immer keine Antwort auf so eine, offensichtlich schwierige Frage. Einige Menschen haben eine sehr primitive Definition und behaupten, dass Musik eine Sammlung von Töne ist. Also wenn man auf ein Stückchen Holz schlägt, betrachten sie das als Musik. Eins ist sicher: man hat überall und immer mit Musik zu tun. Vor allem bei Festen und Feierlichkeiten. - Wenn ich darüber nachdenke… - Ich muss jetzt plötzlich an gestern denken. - Am 1. Januar ist das Neujahrskonzert in Wien, von den Wiener Philharmonikern gespielt. So auch gestern. Ich habe das angeschaut und zugehört, wie ich das jedes Jahr mache. Und… ohne es zu wissen, gehört dann so etwas zu den jährlichen Gewohnheiten…

    Donnerstag, den 3. Januar 2002
    Es ist mir schon klar, dass Musik etwas mit den Menschen macht. Es ruft bestimmte Gefühle und Gedanken hervor. Bei einem Lied, das man zum Beispiel im Urlaub gehört hat, und jetzt wieder hört, denkt man noch immer an den schönen Urlaub. Ich habe bemerkt, dass viele Menschen denken, dass sie gar nicht mit Musik beschäftigt sind. Das glaube ich nie, wenn sie das sagen. Ich finde nämlich, dass jeder auf seine eigene Art und Weise mit Musik beschäftigt ist. Der eine hat natürlich mehr mit Musik zu tun als der andere. Das ist einfach so. Der eine hat wahrscheinlich musikalische Talente, spielt ein Instrument und der andere nicht. Aber dieser wird wahrscheinlich schon Musik hören. Und man soll nicht übersehen, dass, wenn man zum Beispiel an Weihnachten zu einem Weihnachtsmarkt geht, ob man musikalisch ist oder nicht, man diese Angelegenheit ohne Weihnachtsmusik auch nicht stimmungsvoll finden wird. Man braucht einfach Musik in seiner Umgebung.

    Freitag, den 4. Januar 2002
    Selber habe ich aber viel mit Musik zu tun. Ich spiele jetzt zehn Jahre Klavier und seit vier Monaten Geige. So auch heute. Weil ich heute noch immer Ferien habe, kann ich den ganzen Tag, beispielsweise, spielen. Es ist jetzt genau 10 Uhr und ich setzte mich ans Klavier… Ich spiele einige Klavierstücke von Schumann, Mozart, Chopin und gucke wieder auf meine Uhr und bald erfahre ich, dass es schon halb 12 ist, und ich also anderthalb Stunden gespielt habe! Jaja, ich kann manchen von euch, liebe Leser, denken hören: was?! Klassische Musik? Ja genau, gut gelesen! Ich liebe klassische Musik, und spiele das am Meisten auf meinem Klavier. Ich bin aber vielseitig und liebe eigentlich die meisten Musikarten. Ach, eine reine Geschmackssache… Ich finde es aber schade, dass viele Leute die Verschiedenheit und die Schönheit der klassischen Musik oft unterschätzen…

    Samstag, den 5. Januar 2002
    Ich verwundere mich immer, über alle Weisen, worauf man mit Musik zu tun hat. Oft bemerkt man gar nicht, dass jeder eine Bindung mit Musik hat. Deshalb ist auch die Musik in Filmen und Fernsehprogrammen so wichtig. Es macht die Menschen aufmerksam. Musik ist eigentlich wie eine Sprache. Es sagt etwas. Ich bemerke das oft. Dabei denke ich daran, wie schnell man das Radio, ohne einen sinnvollen Grund, anschaltet. Ich denke an die Musik, die in Filmen gespielt wird. Der Film wird plötzlich viel lebhafter, wenn es geeignete Musik gibt. Man kann also auch sagen: man lebt mit Musik und man wird von der Musik gelebt. Musik kann ein bistimmtes Gefühl bei jemandem hervorrufen. Man denkt oft an frohe, glückliche Gefühle, aber vergiss nicht, liebe Leser, dass ich in diesem Fall auch an trauerige Gefühle denke, zum Beispiel an die Gefühle, die durch die Musik bei einer Beerdigung oder bei einer Einäscherung hervorgerufen werden. Musik besitzt also etwas Magisches, das bei uns verschiedene Emotionen hervorrufen kann.

    Sonntag, den 6. Januar 2002
    Emotionen, da geht's um. Das kann man auch an sich selber merken. Denn, wer froh sein und sich erholen möchte, geht dann zu einem Konzert, Musical oder zur Disko. Und dass ist genau, was ich machen werde! Heute hat meine Mutter Geburtstag. Und zum Geburtstag schenke ich ihr und mir eine Karte für das Musical "Musicals in Concert"! Übermorgen werden wir gehen. Aber… heute werden wir auch nicht ohne Musik verbringen. Denn meine Mutter hat Besuch. Und natürlich darf die Musik nicht fehlen! Am Mittag spiele ich dann auch noch ein bisschen Klavier mit meiner Cousine und Schwägerin, die ich jetzt seit 2 Jahren Klavierunterricht gebe.

    Montag, den 7. Januar 2002
    Schon früh am Morgen habe ich entdeckt, dass es heute Abend im deutschen Fernsehen Heimatmusik gibt. Ich ärgere mich oft ein bisschen daran, weil gesagt wird, dass es sich nicht um Schlager, sondern um richtige Volksmusik handelt, und das ist oft nicht der Fall. Manchmal gibt es Bilder aus einer bestimmten Umgebung in Deutschland. Dann finde ich es schon schön zu gucken. Ich bin gespannt, was es heute im Fernsehprogramm gibt… Ach… es ist jedenfalls schön, dass es bei den Deutschen überhaupt noch solche Musikprogramme im Fernsehen gibt. Schließlich wird es in den Niederlanden nie so eine Sendung geben…

    Dienstag, den 8. Januar 2002
    Heute gehe ich, wie vorhin gesagt, mit meiner Mutter nach "Musicals in Concert". Nach einer langen Reise im Zug kommen wir beim Theater in Scheveningen an. Wir trinken Kaffee und warten bis das große Musical - Spektakel anfängt. Um 20 Uhr sind alle Leute da. Die Lichte werden gelöscht. Der Vorhang fällt. Auf der Bühne befindet sich ein Orchester: zwei Pianisten, ein Dirigent, Bläser im Hintergrund, Geiger im Vordergrund. Ein besonderer Abend… Die Sänger, die gleichzeitig Hauptrollespieler sind, erscheinen auf die Bühne. Und dann klingt es. Der Abend beginnt. Die Musik fährt seinen eigenen Weg. Die Töne widerhallen im Theater. Das Träumen beginnt und schon bald ist das Publikum wie in einer Trance und träumen mit der Musik fort. Die Schauspieler/Sänger führen und beherrsschen die Musik. Wenn das Theater Fenster hätte, dann würden diese gerade gesprungen sein… Große Emotionen treten bei den Sängern auf und setzen sich in den Tönen fort. Traurige Lieder, wobei die Tränen kaum zu unterdrücken sind, bis zur großartigen, harmonischen Liederen, wobei ein frohes, glückliches Gefühl das trauerige Gefühl der Zuschauern überwindet. - Das Publikum ist gerührt. - Die Musik fließt von einem in anderem hinüber, wodurch eine große Verschiedenartigkeit in Stimmungen entsteht. Das Gefühl ist unbeschreiblich; es ist ein großes Fest. Es ist eindrucksvoll zu sehen, wie man dieses Gefühl beim Publikum übertragen kann. Das ganze Publikum singt, schwingt, und klatscht.

    Mittwoch, den 9. Januar 2002
    Ich muss heute noch immer viel an gestern denken. Den ganzen Tag schweben meine Gedanken herum… So ein wunderschöner Abend… Ich sehe noch immer vor mir wie das Publikum genießt. Das ganze Publikum liebt diese Musik. Weil ich so ein Musical jetzt erlebt habe, kann ich mir es nicht vorstellen, warum es überhaupt noch Leute geben kann, die diese überwältigende, intensive Musik voll Emotionen nicht lieben können.




    Tagebuch von Inge: Die Arbeit in der Hauspflege

    Lieber Leser, ich bin Inge. Ich mache ein Deutschstudium, aber ich habe auch einen Job. Ich arbeite in der Hauspflege. Jeden Tag werde ich ein bisschen über die Arbeit, die ich mache, schreiben. So könnt ihr auch etwas darüber kennenlernen.

    Montag
    In den Niederlanden gibt es sehr viele Leute, die die Hauspflege brauchen. Dies hat mehrere Gründe. Der erste Grund ist, wie immer, ein wirtschaftlicher Grund. Der Minister hat ausgerechnet, dass es billiger ist, wenn Menschen zu Hause als wenn Menschen in einem Pflegeheim gepflegt werden. Deswegen bleiben die meisten Menschen so lange wie möglich zu Hause. Der zweite Grund ist die Überalterung der Bevölkerung. Weil soviele Menschen die Hauspflege brauchen, gibt es sehr viele Arbeitsstellen in dieser Branche; auch für Studenten.

    Dienstag
    Ich bin auch eine Studentin, die in dieser Hauspflegebranche arbeitet. Es ist schön zu arbeiten und gleichzeitig jemandem zu helfen. Wenn ich zur Arbeit gehe, fahre ich erst zu dem Gebäude der Hauspflege. Da höre ich die Adresse, auf welcher ich diesmal arbeiten muss. Meistens schaue ich auf meinen Stadtplan. Utrecht ist eine große Stadt, und ich wohne hier noch nicht lange! Es ist immer ein bisschen spannend bei einer ganz fremden Person zu klingeln.

    Mittwoch
    Wenn ich einmal vor der Tür stehe und klingle, bin ich gespannt wer aufmachen wird: Ein Mann oder eine Frau oder vielleicht ein Kind? Ich weiß nie welche Person es ist, aber es sind meistens alte Menschen. Auch hoffe ich immer, dass sie froh sind, wenn ich komme. Die meisten Leute sagen zum Glück etwas wie: "Schön, dass du da bist!". Aber manchmal sagt jemand: "Was machst du denn hier?". Wenn ich dann sage: "Ich bin von der Hauspflege", sagt jedermann: "Wilkommen!".

    Donnerstag
    Die Arbeit, die ich bei jemandem mache, ist sehr unterschiedlich. Es ist immer ein bisschen den Haushalt führen: staubsaugen, im Zimmer Staub wischen, die Fenster putzen etc. Es ist nicht die Arbeit selber, die ich so schön finde, aber den Kontakt mit Menschen. Das ist immer schön. Ungefähr alle Menschen sagen morgens um zehn Uhr: "Trinkst du auch eine Tasse Kaffee?". Ich sage dann: "Ich trinke lieber etwas anderes, Tee oder so was". "Auch gut", sagen die meisten Leute dann. Während wir unseren Tee trinken, wird meistens erzählt, warum man Hauspflege braucht. Ich höre viele Probleme. Es tut die Menschen aber gut, über ihre Probleme sprechen zu können.

    Freitag
    Arbeiten in der Hauspflege hat einen großen Nachteil und zwei große Vorteile. Der Nachteil ist, dass ich immer ein bisschen den Haushalt führen muss. Die zwei Vorteile sind, dass ich Utrecht und Menschen kennenlerne.

    Auswertung des Projekts im WS 01/02
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    Zu der Auswertung des Projekts im WS 01/02 in Japan...
    Dianne Budding

    Was war das eMail-Projekt?

    Im zweiten Block haben wir mit einem eMail-Projekt mit Japanern, denen auch Deutsch studieren, angefangen.
    Zuerst schrieben wir Vorstellungsmails.
    Wir fragten Familie und Bekannten, einige Fragen über Deutschen und Deutschland zu beantworten. Danach guckten wir, wie die Niederländer (und die Japaner) über Deutsche denken. Auch wurden uns japanische Zeitschriften gezeigt und wir sollten sagen, ob es zum Beispiel eine typische Frauenzeitschrift war, oder absolut nicht.
    Im Internet sprachen über die Fragen vom Interview, über Weihnachten und über Amerika. Schließlich schrieben wir ein Tagebuch, so dass Japaner etwas mehr von den Niederlände(r)n und Niederländer von Japan(ern) wissen.

    Meine Meinung in Bezug auf das eMail-Projekt:

    Als ich hörte, dass wir einen eMail-Projekt bekamen, dachte ich:"Das scheint mir schön!" Ich fand es aber schade, dass wir mit Japanern mailen sollten und nicht mit Deutschen.
    Andererseits ist es schon toll, etwas über Japan(er) zu lernen.
    Ich hatte auch nicht erwartet, dass es so ein Projekt sein würde. Ich hatte gedacht, dass wir über verschiedene Themen mit einander 'schreiben' sollten, zum Beispiel "Wie ist bei euch ein Unterrichttag eingeteilt?" Dann hätten wir von verschiedenen Aspekten etwas wissen werden! Wir waren jetzt "gebunden". Wir waren verpflichtet über Themen zu mailen, über die ich normalerweise nie geredet hätte. Wir redeten zum Beispiel sogar über Zeitschriften, über die wir dann einen Bericht schreiben sollten.
    Ich fand es ein bisschen übertrieben, dass wir sogar Zeitschriften beurteilen sollten!!
    Zuerst umfasste das Projekt, dass wir über "Soldaten ins Ausland schicken" schrieben. Ueber dieses Thema habe ich viel gelernt. Man soll sich bedenken, wie Holland das machen soll und was seine eigene Meinung dazu ist.
    Danach bekamen wir plötzlich Zeitschriften und sollten darüber reden. Diese Themen waren sehr unterschiedlich. Wir waren noch mit Soldaten beschäftigt und sollten das plötzlich unterbrechen, um uns dann die Zeitschriften anzuschauen.
    Das Interview mit Verwandten und Bekannten war interessant. Ich fand es toll, zu wissen, wie sie über Deutschland denken und solch ein Interview passte gut beim eMail-Projekt.
    Das Schreiben der Tagebücher war sehr toll!! Ich wollte über Wohnen schreiben und wenn man das denn macht, lernt man selber auch etwas mehr über Häuser in Dörfern und Städten. Man denkt mehr darüber nach.
    Ich denke auch, dass die Japaner so ein gutes Bild von Holland und wir von Japan bekommen.

    Im Allgemeinen:

    Es war ein interessantes eMail-Projekt! Ich fand es toll, etwas mehr über Japan und über wie Leute über Deutschland denken, zu lernen.
    Es war im Allgemeinen interessant zu 'machen' und man lernt viel über Japan, aber auch über Deutschland!



    Margit

    Ich nehme an, dass das eMail-Projekt jetzt fast zu Ende geht, da wir eine Evaluation dieses Projekts schreiben sollen. Schade, denn ich fand es ein lehrreiches und unterhaltsames Projekt! Die Idee, dass Studenten, die so weit von hier entfernt leben, zur selben Zeit dieselbe Aufträge wie wir machen, ist (in positivem Sinne!) sehr apart und komisch.

    Unterschiede und Gemeinsamkeiten habe ich vor allem den Tagebüchern, die ich gerade gelesen habe, entnommen. Der Bericht von Yuki über Studenten und Arbeiten fand ich sehr interessant, weil mir klar geworden ist, dass es auf diesem Gebiet einen großen Unterschied zwischen Holland und Japan gibt. Hier in Holland brauchen fast alle Studenten eine Nebenbeschäftigung, sonst ist studieren viel zu teuer! Außerdem scheint mir der Prozess in Japan, um eine Arbeitsstelle zu finden, sehr kompliziert und straff. Manchmal sollen Niederländer eine Mappe ("Dossier") zusammenstellen, womit sie nachweisen können, was sie schon in ihrem Fachgebiet gemacht haben, aber wir brauchen keine Fotos in unserem Lebenslauf zu zeigen. Firmen organisieren im allgemeinen auch keine Seminare. Nur jene Firmen, die Personalmangel haben (wie z.B. Krankenhäuser) organisieren manchmal einen Tag der offenen Tür, so dass alle mal einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Von Ayaho habe ich gelernt, dass man in Japan Neujahrskarten schickt. In Holland schicken wir Karten zu Weihnachten: "Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr."

    Bezüglich der Gemeinsamkeiten muss ich zugeben, dass Holländer mehr mit Japanern gemeinsam haben, als ich zunächst gedacht hatte. Ich hatte den Eindruck, dass Japaner anders als wir über bestimmte Sachen denken würden, aber das ist gar nicht richtig, wie ich aus dem Forum erschloss. Keita hat etwas geschrieben, dass mir bekannt vorkommt; auch fast alle niederländische Student(inn)en haben ein Handy! Und ich kann mir Shujis Aussage völlich anschließen, wenn sie sagt: "Wenn ich die Gitarre spiele, fühle ich mich glücklich und entspannt, weil ich aus der Realität fliehen kann." Ich spiele aber keine Gitarre, sondern Geige.

    Vor allem den Anfang dieses Projekts fand ich schön: die Umfrage. Ich hatte nie gedacht, dass es soviele Termini gibt, um die Deutschen zu beschreiben! Das Forum im Internet fand ich auch eine gute Idee. Es ist eine gute Methode um diskutieren zu können. Zu Naomi will ich noch sagen, dass auch wir faul waren… Wenn wir nicht gezwungen wären, während des Unterrichts etwas im Forum zu schreiben, hätten wir wahrscheinlich auch nicht so schnell auf eure Meinungen reagiert. ;-) (Scherz!)

    Was ich gelernt habe… Dass die Japaner nicht immer einen Kimono tragen und dass sie nicht nur Fisch essen! Abgesehen von den Tagebüchern habe ich eigentlich nicht so viel über Japan gelernt und auch über Deutschland haben wir kaum etwas gelernt. Das finde ich schade… Trotzdem sind wir viel mit der deutschen Sprache beschäftigt gewesen und damit verbessert man natürlich seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Sprache.



    Wim van Boxtel

    Gemeinsamkeiten zwischen Japan und den Niederlanden:

    Gemeinsamkeiten zwischen Japan und den Niederlanden sind mir eigentlich nicht recht aufgefallen. Es gibt natürlich schon universelle Gemeinsamkeiten: wir sind alle Jugendliche und haben mehr oder weniger dieselbe Interessen. Das haben wir in den Zeitschriften sehen können: wir interessieren uns alle für Kleidung, Musik und Mode.

    Unterschiede zwischen Japan und den Niederlanden:
    Es gibt meiner Meinung nach viele Unterschiede zwischen Japan und den Niederlanden (zum Glück, denn ich soll ja etwas schreiben!?). Das Essen war zum Beispiel sehr unterschiedlich. Wir fanden das japanische Essen schrecklich, und aus einem der japanischen Briefen habe ich geschlossen, dass die Japaner das niederländische Essen auch nicht recht schmackhaft fanden! Außerdem gab es große Unterschiede in den Ergebnissen der Umfrage. Die Niederländer waren meistens sehr negativ über Deutschland und die Deutschen, obwohl die Japaner ziemlich positiv waren. Die Ursachen dieser Unterschiede haben wir schon diskutiert, und die meisten glaubten, dass das durch eine unterschiedliche Kriegsgeschichte kam. Schließlich gab es auch noch einige Unterschiede zwischen den japanischen und den niederländischen Zeitschriften. Auch das haben wir schon besprochen: die niederländischen Zeitschriften waren farbiger und es gab große Unterschiede in Bezug auf die Art der Werbungen.

    Was ich von diesem Projekt gelernt habe:
    Ich habe etwas über Japan und die Japaner gelernt und ein sehr kleines bisschen Deutsch. Wir haben einige Aufträge geschrieben und die sind auch korrigiert worden, und dabei habe ich einige grammatische Sachen gelernt.

    Was ich schön fand:
    Dies ist für mich der wichtigste Punkt, aber der Titel ist eigentlich falsch. Es sollte "was ich schrecklich fand" sein, denn ich ich fand dieses Projekt fürchterlich! Das einzige schöne fand ich die Umfrage, aber das hat nichts mit Japan zu tun, aber mit dem Verhältnis zwischen den Niederländern und den Deutschen. Ich interessiere mich einfach nicht für Japan! Was sie machen oder denken ist mir völlig egal. Wenn ich an Japan interessiert wäre, dann hätte ich Japanisch studiert! Die Aufträge selber waren nicht immer langweilig, aber immer wieder die schrecklichen Evaluationen usw. Ich bin sehr, sehr froh, dass dieses Block fast zu Ende ist!!!



    Linda Biró

    "E-mailprojekt? Japaner? Warum denn? Was jetzt?" Das sind einige unserer fragenden Reaktionen, die wir mit voller Enttäuschung und Erstaunen äußerten, als wir erfuhren, dass wir ein E-Mailprojekt mit Japanern anfangen würden.
    Ein E-mailprojekt mit Japanern ist schließlich nicht was gleich in einem aufkommt und es ist auch nicht das, was man täglich organisiert. Ohne Erwartungen fing ich an. Und jetzt kann ich mit voller Begeisterung zurückblicken.

    Schön fand ich das E-Mailprojekt. Ich fand die Entscheidung, das Projekt mit Japanern zu machen, ganz gut. Denn, was weiß man eigentlich von den Japanern? Ich weiß, jedenfalls, ganz wenig von dem Land, das nicht das größte Land der Welt ist, aber doch eine sehr wichtige Rolle in der Welt spielt und gespielt hat. Deshalb fand ich das Projekt sehr lehrreich. Ich weiß jetzt mehr über ihre Kultur und ihr Denken. Ich fand die Weise, auf der wir mehr über sie zu wissen kamen, sehr toll, subtil und spielerisch. Anhand der Vorstellungen, Lebensmittel, Fotos und der Meinungen über Zeitschriften, Klischees und Diskussionsthemen wurden wir ganz schnell, auf eine innovatieve Weise, in die Lebensweise, die Gedanken und die Kultur der Japaner hineingeführt.

    Im Anfang hatte ich den Eindruck, dass es schwer war das Projekt im Gang zu sezten. Schließlich war nicht jeder begeistert und wir mussten sogar einmal aufgefordert werden mitzumachen. Ich fand aber, dass es bald doch eine tolle Sache schien, als uns die Japaner antworteten. Und ich glaube, dass jeder in kurzer Zeit von dem Projekt sehr begeistert war. Wie gesagt, gab es manchmal eine Aufforderung. Die Initiativen, die für das Projekt genommen wurden, waren nicht die unseren, und das fand ich aber schade. Vielleicht wäre es, meiner Meinung nach, besser gewesen, wenn wir selber Ideen für das Projekt herangetragen hätten. Trotzdem fand ich, dass das Projekt, das jeden auf einmal begeistert hatten sollte, aus-gezeichnet organisiert war.

    Durch das Projekt weiß ich jetzt, dass Japan eigentlich ein ganz modernes, westlich-orientiertes Land ist. Das wäre in Übereinstimmung mit den Niederlanden, wenn es keine große Unterschiede gäbe, schon wenn man sich auf die Politik und Geographie bezieht. Die Japaner haben sicherlich nicht dieselben politischen Gedanken und Ideen. Das gilt übrigens auch für das Essen. Ach, eine reine Geschmackssache…

    Obwohl mir das Aufstellen der Klischees zunächst langweilig schien, fand ich später eigentlich das am schönsten. Und zwar, weil sich herausstellte, dass unsere Klischees über Japan stimmten, und weil die erwarteten Klischees der Japaner über uns komische Momenten und viele Heiterkeiten zustande brachten.

    Kurz gesagt: das E-mailprojekt mit den Japanern war erfolgreich. Das Projekt hat bei mir viele komische, erstaunliche und lehrreiche Momente ergeben. Trotz einiger, bestimmter Änderungen, die sich in ein paar kritischen Einzelheiten ergäben, würde ich ein ähnliches Projekt jedem empfehlen.



    Joanne van Ekeris

    Während dieses Projekts ist mir aufgefallen, dass sowohl die Japaner als die Niederländer sehr gut auf einander reagiert haben. Wir haben uns alle über die Kommunikation gefreut. Es gab einige Gemeinsamkeiten und zwar (offensichtlich) unser Interesse an Deutschland. Aber auch das gegenseitige Interesse an den Ereignisse in den USA. Unsere Ideen waren einander sehr ähnlich, eigentlich, und es war gut, solch ein Thema mit anderen Leuten zu besprechen. Deshalb denke ich auch, dass dieses Projekt sehr erfolgreich war!
    Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen die Japanern und den Niederländern. Das ist logisch. Jede Kultur hat verschiedene Ideen über bestimmte Sachen. Was mir aufgefallen ist, ist dass die Japaner im Alltag sehr traditionell sind, wie man auch beim Tagebuch von Naomi lesen konnte. Aber viele Unterschiede gab es eigentlich nicht. Nur auf dem Gebiet des Essens oder so, aber das ist eigentlich nicht so interessant, finde ich. Die Kommunikation und die Meinungen über die verschiedenen Themen haben mir am meisten interessiert.

    Der wichtigste Punkt dieses Projekts war eigentlich, die deutsche Sprache auf eine lustige Weise zu benutzen, und das hat geklappt. Ob es wirklich eine gute Idee war, eine Diskussion im Internet zu machen, weiß ich nicht. Es ist schwer gut aufeinander zu reagieren, es geht zu langsam. Ich habe auch das Gefühl, dass wir unsere Aussagen nicht so gut in Worten gefasst haben. Aber das ist nur mein Eindruck.
    Weiterhin war die Kommunikation sehr schön. Es ist eine gute Weise, mit einer Sprache beschäftigt zu sein. Ich will den Japanern auch für die Kommunikation danken.



    Elisa Candido

    1. Welche Unterschiede gibt es zwischen Japan und den Niederlanden?

    Wir essen mit einem Messer und mit einer Gabel. In Japan isst man mit Stöckchen. Die Leute in Japan haben auch einen anderen Glauben. Sie essen auch andere Sachen als wir, z.B. essen sie oft Reis und wir essen oft Kartoffeln. Es gibt in Japan auch Häuser, wovon der Baustil anders ist. Man kann an den japanischen Zeichenfilmen gut sehen, dass sie durch Japaner gamacht sind. Das kann man an den niederländischen Zeichenfilmen nicht sehen. Die Landschaft in Japan ist anders als hier. In Japan gibt es viele Berge und wenig Tiefland. In den Niederlanden gibt es viel Tiefland und gar keine Berge.

    2. Welche Übereinstimmungen gibt es zwischen Japan und den Niederlanden?
    Das Leben in Japan ist eigentlich wie hier. Sie haben auch große Städte mit vielen Autos und mit vielen Menschen (die oft Eile haben), es gibt dort auch viele Geschäfte, die wir hier auch haben. Japan ist ein sehr modernes Land, wie Holland und viele andere West-Europäische Länder. Japan ist eigentlich wie die europäischen Länder.

    3. Was fands du toll?
    Ich fand es sehr toll, dass sie die Zeitschriften geschickt haben. Es war toll zu sehen, wie die Zeitschriften in Japan aussehen. Es war auch toll zu sehen, dass die Japaner dasselbe Bild von den Niederlanden haben, wie viele andere ausländische Menschen. Auch hatten wir ein Bild von Japan, wovon nicht viel stimmt. Ich hatte eigentlich auch nicht gedacht, dass es in Japan Menschen gibt, die Deutsch studieren. Japan liegt auch sehr weit von hier und dorthin kommt man nicht so schnell. Deswegen ist es auch toll, dass wir durch dieses Projekt doch mit japanischen Studenten, die Deutsch studieren, in Kontakt gekommen sind.

    4. Was hast du von diesem e-Mail Projekt gelernt?
    Ich weiss jetzt, dass die japanischen Leute eine Zeitschrift von hinten nach vorn lesen. Das wusste ich noch nicht. Weiter habe ich eigentlich nicht viel ueber Japan gelernt. Ich weiss noch immer nichts von Japan. Deshalb fand ich es schwierig, ein Thema fuer die Diskussion zu finden.
    Durch dieses e-Mail Projekt konnte ich natürlich auch meine deutsche Grammatik üben und das ist auch sehr positiv. Ich hoffe, dass meine deutsche Grammatik besser geworden ist.

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