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Hier zu den Meinungen der Studierenden in Dresden...

1. Was hat der Kurs Ihnen an Wissen über Deutschland vermittelt?

2. Was hat der direkte Austausch per e-Mail, Chat und Videokonferenzen Ihnen gebracht?

3. Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie für dieses Projekt?


Asako zu Frage 1:
Der Kurs hat mir an Wissen über besondere Themen (z.B. Altenpflege oder Konfusimismus) vermittelt. Weil ich schon in Deutschland gewesen haben und auch weil das Thema nicht ganz an "Wissen" über Deutschland war, war es für mich eher wichtig dass ich etwas Meinungen von Deutschen Leute hören könnte. Auch war es interresant, was für ein Thema die deutsche Studenten interresiert sich über Japan zu wissen. Am sonsten habe ich viele Sachen aus Japan gelernt als ich das Presentation vorbereitet hat.

Asako zu Frage 2:
Zuerst, habe ich schöne deutsche Studenten kennengelernt. Sie haben zu mir Fremd geschienen bevor wir das Videokonferenz gemacht hatten, aber nach dem Konferenz fühlte ich mehr angenehmer und näher zu ihr. Leider konnte ich nicht an beide Chat teilnehmen, aber ich finde es gut, dass es viel Möglichkeiten gibt. Natürlich war dieser direkte Austausch sehr gut für mein Deutsch Erkentniss.

Asako zu Frage 3:
Nach der drei Videokonferenz, fühlte ich dass vielleich wirt es besser wenn wir:
1. Das Thema "Alltag" in unserem ersten Konferenz gemacht hatte (weil es ein leichte und lustig Thema war mit viel Bildern)
2. Nicht Alle in einen Konferenz ein Presentation machen versuchte (manchmal konnten ein paar Studenten nicht ihren Presentation machen)
3. (Ähnlich zu die zweite, aber wenn wir) ein "Timekeeper" gehabt hatten.

Für das ganzes Projekt, habe ich gedacht, vielleicht wäre es für uns hilfreich wenn jeder macht ein Wortschaft Liste vor dem Konferenz, um unseres Verständnis zu verbessern. Aber als Ganzes, habe ich der Kurs sehr geniessen.

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Keita zu Frage 1.
Ich konnte wissen, wie Japanar(in) sheint für Deutschen und wie die Leben von deutsches Studenten ist. Das Klischee über Japan ist interresant. Ich hatte Interesse für Meinungen von Deutschen Studenten(inen). (Es gibt Unterschiede zwischen Gesichtpunkte von Deutschen und von Japaner(inen). Ich fühle so durch Diskssion.) Und Ich konnte Infomationen von der Situation der deutscen Altenpflegen bekommen.

Keita zu Frage 2:
Ich konnte viele deutschen Studenten(inen) kennen lernen. Das ist gut für mich, weil ich ab nähsten Helbst Semester in Dresden studieren. Natürlich ist das auch gut für anderen Teilnehmer(inen). Ich habe gelernt, dass es wichtig etwas zu sagen ist. Z.B. wenn ich glaube, dass meine Idee nicht sehr gut (oder interessant), können andere Studenten die besser machen. Oder solche Idee können der Anlass zur mehr interessanten Idee. Außerdem sich zu äußert ist guten Training.

Keita zu Frage 3:
Für die besseren Konferenzen sollen wir BBS mehr benutzen. Z.b. wir können die für die Vorbereitungen der Präsentationen und Diskussionen benutzen. Aber eMail ist oft einfach zu Infomationen mitteilen. Deshalb wenn wir die BBS mehr benutzen, ist die Art der Benutzung wichtig.

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Satoshi zu Frage 1:
Das Wissen über Leute in Deutschland.
Ich wussete über den leben des Duetsche Studenten fast gar nicht. Durch den Unterricht, konnte ich wissen, zum Beispiel was für Sie Intrassant ist oder welchen Studium Sie machen oder was Studenten im Freizeit machen un so weiter.

Einige Unterschiede zwischen den beiden Studenten in Deutschland und Japan.
Wenn ich in Deutschland war, dachte ich dass deusche Leute wissen über Japan wineger als wie ich über Deutschland gewusst habe vor dem Besuch. Und duch den Projekt habe ich gedacht auch. Dass heisst, wir haben mehre algemeine und ausführlicher Information über Deutschland als wie deutsche Studenten wissen über Japan. (Ist das selbstverständlich?)

Satoshi zu Frage 2:
Ich habe die Fähigkeit zu mitteilen bekommen.
Es war so sehr schwer die Infomationen über japanische altenpflegesystem mitsuteilen. Nicht nur meine Deutschsprache Problem sondern mehr schwere Probleme. Ich musste nachdenken, was ist die beste Methode oder die bessere Ordnung die mitzuteilen. Das war sehr gute übung für mich.

Ich habe gelernt wie die Vorbereitung wichtig ist.
Die Theme "Altenpflege" war zu mir besondars schwer. Deshalb habe ich die Infomationnen sehr fleissig ausgesucht. Das macht mir das Selbstvertrauen zu haben. Letztes mal vor den Unterricht habe ich zu Hause die Powerpoints gesehen. Und die umbekant Wörter ausgesehen.

Satoshi zu Frage 3:
Wir sollen mehr Videokonferenz haben und mehr vorbeteiten.
Drei mal für Videokonferenz sind zu wenig. Im dritte Konferenz kontten wir sprechen, fragen und antworten mehr als der erste mal. Wenn wir im erste Konferenz viele fremd Wörter gefunden haben, dann sollen wir mehr vorbereiten wie wir letztes mal bischen gemachht haben.

Wir sollen vielleicht etwas fragen.(an deutsch Studenten Hausarbeit zu geben)
Vor dem Konferenz haben wir uns die Themen zu sprechen entschieden. Wir haben gedacht, dass die Themen algemeine sein. Aber die Themen(oder Fragen?) von deutsche Studenten waren sehr persönlich. (persönlich denke ich das war sehr gut für mich) Dann vielleicht sollen wir auch ein oder zwei persönliche und interessante Themen vorbereiten(z.B. über Kinderpflege oder Landwirtschaft). Und fragen wir an deutsche Studenten.

Gemischen Debate machen.
Ich weisse noch nicht wie wir dieser Debate machen. Schlage ich morgen wieder vor.

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Yoshito zu Frage 1:
Ich kann wie schwerig mit Deutsch zu diskuteren verstehen. Ich habe meinung aber kenne nicht was zu sagen. Ich muss studren mehr.

Yoshito zu Frage 2:
Ich finde es sit schweriger zu kommunikation in Chat als nomal Konversation. Wann kenne ich nicht wei zu sagen in Deutsch, Leute hilfen in Konversation. Aber in Chat, kann ich nicht gar erkleren, so schweige ich.

Yoshito zu Frage 3:
Ich finde Netmeeting sehr intereseren. Aber haben wir wenig zu diskuteren. Nascht mal möchte ich überlegen was zu diskuteren. Ich muss mehr vorbelieten fuer Netmeeting.

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Shinya zu Frage 1:
Ich denke, dass ich viele Dinge in diesem Kursus lernen könne. z.B.: Klischees, das japanische Leute über Deutschland haben, Altenpflege, Nordkorea Probleme, und sogar über deutsche Filmen.

Shinya zu Frage 2:
Über Videokonferenz: Es war eine gute Erfahrung, mit Muttersprachlern tatsächlich zu sprechen.(Natürlich sind die Lehreren auch "Natives", aber sie sind etwas anderes.) Wir können lebende Informationen erhalten, und es war eine gute Übung.

Über Chat & e-Mail:
Wir können lesen, deshalb war es leichter als Videokonferenz. Aber es war auch sehr schnell, deshalb wurde ich trainiert.

Über alles:
Es gab viele Punkte, dass ich wegen meiner Kenntnis nicht verstehen könne. Aber es war sehr Spaß, und es hat mich zu denken, dass ich "muß / soll mehr studieren."

Shinya zu Frage 3:
Ich glaube, dass die Klasse sehr gut war. Die technischen Schwierigkeiten war schade, aber wir können nächste mal vorbereiten. Und ich denke, daß meine Deutsch zu schlecht war. Deshalb, wenn die Klasse einfacher würde, wird sie besser für mich... Aber das ist mein Problem, so ich denke die Klasse OK sind.

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Kaori zu Frage 1:
Mich hat an den Dresdnern am meisten beeindruckt, dass sie sehr nett sind. Sie haben durch ihre Zusammenarbeit sehr bei unseren Deutsch-Studien geholfen. Sie haben uns immer sehr viel erklärt, auch als sie erkannten, dass es schwierig für Japaner ist zu verstehen.
Die Deutschen, die nicht besonders über Japan lernen, interessieren sich auch für Japan oder Japaner.

Kaori zu Frage 2:
Es gibt viele Möglichkeiten durch Internet. Aber es gibt auch die Falle dort...
Wir müssen mehr über Japan erfahren, z.B. über das System der Altenpflege, vor diesem Unterricht wusste ich keine Details über das Altenpflegesystem.
Ich finde, dass die Dresdner Studenten sich sehr weit reichende Zukunftspläne machen, mehr als die Japanische Studenten.

Kaori zu Frage 3:
Übung für Videokonferenz in normal Unterricht. Wenn die Deutschen uns die Fragen sagen, die etwas einfach für uns zu antworten ist, können wir guter Kommunication.



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Shin'ya zu Frage 1:
Was für Klischees über Japan Deutsche haben
Die Klischees, die die Dresdner uns geschickt haben, waren sehr interessant für mich, und die Diskussion darüber war auch. -Wie die Deutschen (gern) diskutieren, Schon habe ich dreimal nach Deutschland besucht und dort mit Deutschen diskutiert, aber über Themen, die bevor zusammengefasst wurden, zu diskutieren war unterschiedlich. Bei Direktbesuch und Diskussion mit Alkohl konnte ich zwar gute Erfahrung und Kentnisse bekommen. Und aus solcher Diskussion, die wir bei diesem Kurs gehabt haben, konnte ich logisches Wissen bekommen.

Shin'ya zu Frage 2:
Wissen über Japan und deutschen Wortschatz über japanische Sachen und Kultur
Als ich über Buddhismus und Konfuzianismus untergesucht habe, habe ich viele Wörter darüber gelernt, und habe ich gefunden, wie mein Wissen darüber unfest war. Es war für mich eine gute Chance, darüber tief zu denken, über Japan unterzusuchen und auszudrucken. Und es war natürlich auch gute deutsche Übungen.

Shin'ya zu Frage 3:
Kenntniss gemeinsam zu besitzen
Wir mussten noch viel vor dem Konferenz die Präsentationen überlegen und darüber diskutieren, damit alle von uns darüber reden können hätten. Dann hätten wir noch eine(oder mehre) andere Meinung anderer Seite vorstellen können. Z.B. konnte nur Satoshi über Altenpflege sprechen, und die Anderen mussten dabei schweigen. Und obwohl Keita mit Ach und Krach die Präsentation statt Satoshi gestellt hat, war es sehr schwer für ihn. Hätten wir darüber noch viel diskutiert, wär es leichter gewesen.

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Meinungen der Studierenden in Dresden


NEMOTO Ayaho
Meines Ziel des Kurses ist meines Deutsch zu verbessern wie das Ziel der japanischen Seite. Und auch wollte ich noch tiefer über japanische Kultur oder Politik ... usw kennen. In der Kursen habe ich mindestens meine Fähigkeit von ”hören” verbessert, denke ich. Weil ich schon einige Voraussetzung hatte, was das Wissen über Japan betrifft und die halfen mir dem Seminar gut zu folgen. Deshalb würde ich sagen, dass dieser Kurs sehr wertvolle für mich war.
Net-Konferenz war auch interresant. Jetzt wird diese Konfernz als Lehrmittel fomoriert, denke ich. Bis letzten Semester war sie immer Versuch aber jetzt gibt es ein bestimmte Form und dazu viele Verbesserungen.
Der Vorteile der Konferenz ist, dass wir miteinander sehen können und sprechen können. Es gibt in Japan kaum Chancen mit Deutschen zu sprechen ausser mit den Lehrern. Das kann man auch in Deutschland sagen. Einfach nur miteinander sehen und sprechen ist auch eine Kulturaustausch denke ich, weil wir sehen können, wie man verhaltet oder die Gesichtausdrucke. Der Nachteile ist die Verteilung der Zeit. Z.B. wenn es 20 minuten Zeit gibt, muss man ein Vortrag für etwa 10 minuten vorbereiten. Dann können wir alle Vorträge hören, denke ich. Das ist mein personliche Fazit für diesen Kurs.


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Anja Pluntke
Als ich zum ersten Mal über den Kurs "gesellschaftliche Probleme in Japan und Deutschland" laß, hörte sich das für mich sehr hochtrabend, aber gleichzeitig sehr interessant an. So beschloss ich an diesem Kurs teilzunehmen, ohne das ich eigentlich richtig wußte, was auf mich zu kam. Ich erwartete mehr über Japan heute zu erfahren. Und diese Erwartung hat sich erfüllt.. Durch meine Hausarbeit, konnte ich wirklich ein Problem, der japanischen und deutschen Gesellschaft bearbeiten und hab erste Einblicke über die Gesellschaft in Japan bekomen, und nicht nur über diese, sondern auch über die Deutsche. Die VIdeokonferenzen und dewr Chat haben ermöglicht, direkt mit Studenten aus dem anderen Land zu sprechen. Man konnte ihnen Fragen stellen und trotz aller Sprachschwierigkeiten, haben sie versucht diese ausführlich zu beantworten. Etwas mehr Interesse hätte ich von den Deutschen Studenten erwartet. Die Japaner wirkten immer sehr gut vorbereitet, und wenn sie etwas gemacht haben ( z.B. Präsentationen) waren diese auf hohem Niveau und aussage kräftig, was uns hier nicht so gelungen ist. Sie haben sich die Zeit genommen, unsere Präsentationen vorher zubearbeiten, damit sie unsere Fragen zum Thema beantworten können. Auch haben zu wenige Dresdner am Chat teilgenommen, was den Japanern nicht die Möglichkeit gab, unterschiedliche Meinungen zu erfahren.
Mir hat dieser Kurse erste Einblicke gebracht, die mich animiert haben weuteres über Japan zu erfahren. Ich würde mich freuen, wenn in einem der nächsten Semester wieder die Möglichkeit bestehen würde an so etwas teilzunehmen. Allerdings wünschte ich mir mehr Videokonferenzen und Chats geben, damit noch etwas die Kommunikation verbessert wird. Ich fand diesen Kurs eigentlich sehr gelungen. Danke für die Mühe!


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Michael Schermann
Was hat der Kurs Ihnen an Wissen über Japan vermittelt?
Der Kurs hat mir sehr viel Wissen über Japan vermittelt! Ich musste mich mit dem Nordkorea-Problem auseinandersetzen und habe dabei viel über die Außenpolitik und Geschichte Japans gelernt. Die Videokonferenzen haben zusätzlich noch viel Wissen über Japan im Alltag rübergebracht. Die Gespräche waren allesamt interessant und - abgesehen von der sprachlichen Barriere - auch sehr wissenswert.
Was hat ihnen der direkte Austausch [...] gebracht?
Der direkte Austausch war sehr interessant, man konnte die Informationen direkt von der "Quelle" bekommen, anstatt immer nur in Büchern oder Webseiten drüber zu lesen. An den chats konnte ich ja leider nicht teilnehmen :-(
Allgemeines Fazit:
Ich fand den Kurs sehr gut! Man sollte im nächsten Semester ein großes Thema für den gesamten Kurs entwickeln und dies zusammen mit der japanischen Seite lösen und dazu die Netmeetings, Chats etc. nutzen. Dann würde ich vielleicht nochmal mitmachen, wenn die Zeit reicht :-)


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Ronny Kuhnert
Wissensgewinn Japan
Durch das Seminar, insbesondere die Videokonferenzen habe ich v.a. relativ große Ähnlichkeiten zwischen Japanern und Deutschen beobachten, kennen lernen können. Die Annährung der deutschen und japanischen Gesprächsteilnehmer an die diskutierten Themen erschien relativ homogen. Diese Auffassung wurde im Bereich “Werte” durch die Beschäftigung mit dem Hausarbeitsthema verstärkt. Ebenso erscheinen wesentliche Aspekte des Alltags beider Gruppen ähnlich zu sein. Kulturelle Unterschiede wurden dabei weniger deutlich, evtl. mit der Ausnahme der “operativen” Gesprächsführung. Hier ist bei mir der Eindruck verblieben, das an klassischen Thesen zu Japan, v.a. rund um das “Gesicht wahren”, durchaus etwas beachtenswertes dran ist. Die Gesprächsführung der japanischen Studenten wirkte auf mich wesentlich stärker um Höflichkeit / Freundlichkeit bemüht, als ich es von deutschen Gesprächspartnern erwarten würde.
Technik
Von den Möglichkeiten der Kommunikation über derartige Distanz war ich positiv überrascht. Meine Erwartungshaltung für die Übertragungsqualität und den Grad der Annährung an “face to face” Gespräche war wesentlich niedriger. Um sich tatsächlich als wie in einem Raum befindlich zu fühlen, war kaum noch Phantasie erforderlich.

Vorschlag
Seitens der Kursleitung und aus den Gruppen wurde Bedauern über das Ausmaß geäußert, indem die Themen der deutschen Seminararbeiten in den Konferenzen diskutiert wurden. Als Attribution wurden v.a. zu geringe Sprachkenntnisse der japanischen Teilnehmer herangezogen. Zur Überwindung derartiger Schwierigkeiten erachte ich es als nützlich, erstens die freie Themenwahl der Muttersprachler einzuschränken und zweitens, nicht deutsche Seminararbeiten mit japanischen Kommilitonen zu erörtern, sondern Arbeitsgruppen mit jeweils Teilnehmern aus beiden Gruppen zu bilden, die in den Konferenzen ihre Teilergebnisse allen anderen japanischen und deutschen Gesprächspartnern vor- und zur Diskussion stellen. Dabei könnten Thesen eingefordert werden, die Kontroversen erzeugen und von den jeweiligen Teams zu begründen sind. Die Zusammenarbeit der Gruppen könnte teilweise per e-mail, per Chatfunktion oder mit Präsentationen erfolgen, ebenso könnte das vorgeschlagene Mittel der Einzelkonferenzen den Teams als nützlich erscheinen. Der Zwang, mit einer gemeinsamen Präsentation aufwarten zu müssen, mag dabei zur Erarbeitung effizienter Kooperationsformen beitragen.
Die Einschränkung der Themenwahl sollte v.a. dem jeweiligen Sprachniveau der japanischen Kommilitonen Rechnung tragen. Als günstig erscheinen bspw. Fragen, die mit veranschaulichtem Zahlenmaterial zu beantworten sind oder Vokabular aufgreifen, das den japanischen Studenten eher zugänglich ist. Wichtig erscheint mir aber v.a. ein Zwang zur Interaktion außerhalb der Konferenzen und das Abfordern gemeinsamer Leistungen in den Konferenzen. Sprachbarrieren werden vermutlich eher überwunden, wenn sie überwunden werden müssen.


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Bernhard Voigt
Was haben Sie in dem Kurs über Japan gelernt?
Für mich wurde das Seminar inhaltlich von den Hausarbeiten getragen, sowohl abschliessend, als auch schon während des Semesters. Besonders interessant fand ich dabei die Erkenntnisse über das Problem verstärkter Teilzeitbeschäftigung in Japan. Vor allem auch im Rückblick auf ein eigenes Referat aus dem letzten Semester, in dem ich mir dieser Problematik noch nicht in dem Maße bewußt war. Die Daten zu Werteempfinden in Japan fand ich, soweit sie schon im Kurs präsentiert wurden, ebenso sehr interessant. Letztendlich stehen jetzt am Ende des Kurses die gesammelten Ausarbeitungen zu den einzelnen Themen zur Verfügung und ich verspreche mir von diesen eine Reihe von neuen Informationen und Zusammenhängen.
Für mich persönlich hatte die Hausarbeit den Reiz, mein Wissen zum eigenen Hobby aufzuarbeiten, mich ernsthaft und pointiert damit Auseinanderzusetzen und dies in einer geschlossenen Form darzulegen.
Auf der anderen Seite standen dann diverse Diskussionen im Rahmen der Videokonferenzen; zum Beispiel die über Klischees, die eher einen Eindruck des jeweilig anderen Landes vermittelt haben, als Wissen darüber. Diese Eindrücke waren ohne Frage interessant, haben aber eher zu einem Verständniszuwachs geführt, als zu einem Wissenszuwachs. Die Aufarbeitung der Diskussionsthemen erfolgte dann auch nicht in einer erschöpfenden Form und zum Teil aus dem Bauch heraus, und nicht durch konkretes Wissen hinterlegt.

Was hat der direkte Austausch mit JapanerInnen Ihnen gebracht?
Wie gerade angesprochen fand ich die Videokonferenzen zwar interessant, aber auch etwas oberflächlich. Direkt neues Wissen habe ich dementsprechend aus den Konferenzen kaum bezogen. Erschwert wurde der Austausch zudem durch die Sprachbarriere. Trotzdem ist der direkte Kontakt mit der japanischen Seite eine interessante und angenehme Erfahrung.
Das Treffen im Webchat fand ich überreglementiert. Es war im Grunde ein unvorbereitetes Treffen, von daher hätte ich mir eine persönlichere Atmosphäre gewünscht. So sind die Gespräche zögernd angelaufen. und dann oftmals aufgrund der Themeneinschränkung und der Verständigungsprobleme gleich wieder steckengeblieben. Zudem hätte ich gern einmal probiert wie die Kommunikation bei einem Gemisch aus Deutsch, Englisch und Japanisch verläuft. Von der Möglichkeit des Email-Kontaktes, vor allem in Bezug auf die Hausarbeit, habe ich eher keinen Gebrauch gemacht, was vor allem auch in einem Zeitproblem auf meiner Seite eine Ursache hatte.

Was würden Sie in Zukunft anders machen? Was würden Sie gerne ausprobieren?
Ich denke im Zukunft sollten in den Webkonferenzen weniger Themen behandelt werden, diese dafür aber ausführlicher.
Dabei halte ich die Idee, die Themen in gemischten Gruppen zu bearbeiten für einen interessanten Ansatz. Sofern sich dies geeignet koordinieren ließe, könnte so ein direkterer Erfahrungs- und Informationsaustausch schon vor der Webkonferenz per eMail/Forum zustandekommen. Zudem könnten auf diese Art Verständigungsschwierigkeiten während der Konfeerenz ausgeräumt werden, da auf beiden Seiten Gruppenmitglieder die unklaren Sachverhalte erläutern können.
Ausserdem sollten die Themen vielleicht schon zu Beginn des Semesters vorgegeben oder in ihrer Auswahl zumindest stärker eingegrenzt werden. Im vergangenen Kurs herrschte eine gewisse Orientierungslosigkeit in Bezug auf die Auswahl der Themen für die Konferenz, worunter sicher auch die Präsentation der Inhalte etwas gelitten hat.
Die Hausarbeit sollte weiterhin nur lose an Zuarbeiten von der japanischenSeite gekoppelt werden; also wie bisher im Frage-Antwort Prinzip.
Insgesamt sollte bei den Vorschlägen auf die Verhältnismäßigkeit des Aufwandes für das Seminar geachtet werden, größer sollte dieser nicht mehr werden.

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